Bad Kreuznach: Pro City künftig ohne Geschäftsführerin

Bad Kreuznach Stadt. Die Einzelhandelsvereinigung Pro City wird ab dem 1. Mai ohne Geschäftsführung sein. Die Vereinsspitze musste Dorothee Rupp, die seit April 2017 für diesen Aufgabenbereich verantwortlich war, die Kündigung aussprechen.

Der Verein befindet sich in einer wirtschaftlich schwierigen Situation und konnte dieses Vertragsverhältnis so nicht mehr aufrechterhalten, so der Vorsitzende Dirk Alsentzer. Im Januar dieses Jahres hatten alle sieben Fördermitglieder ihre Fördermitgliedschaft zum Jahresende gekündigt. Sie stellten den Hauptteil der Vereinsfinanzen.

Alsentzer bedauert diese Entwicklung und bedankt sich bei Dorothee Rupp für das außerordentliche Engagement der zurückliegenden drei Jahre Zusammenarbeit in und vor allem für die Einkaufsstadt Bad Kreuznach. Rupp sei für den Verein mehr als eine Geschäftsführung gewesen. Viel mehr hätte sie als Impuls- und Ideengeberin immer wieder die Zielsetzung einer attraktiven Innenstadt im Blick gehabt und mit unermüdlicher Kommunikation an unterschiedlichsten Themen gearbeitet.

Neben der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Vereinskommunikation, zeichnet die gebürtige Sobernheimerin vor allem für die Erarbeitung und Realisierung des dezentralen Herbst-Marktkonzeptes, der Ladies Night als Stadt-Aktionstag, dem Deutsch-Holländischen Stoffmarkt oder auch der Coca-Cola Weihnachtstruck Aktion 2019 verantwortlich. Aber auch nicht originäre Aufgaben, wie die Kooperation und Zusammenarbeit mit dem rheinland-pfälzischen Umweltministerium hinsichtlich der Einführung eines „Mehrweg-Becher (Coffee-to-go) Systems“ lagen der Geschäftsführerin am Herzen.

Zukünftig wird Dorothee Rupp das Stadtmarketing der Stadt Bad Sobernheim koordinieren und verantworten. "Ich möchte mich bei Dirk Alsentzer und seinem Vorstandsteam – aber auch bei den bisherigen Förder- und Beiratsmitgliedern – für die vertrauens- und respektvolle Zusammenarbeit herzlich bedanken", so die bisherige Geschäftsführerin. Die vergangenen drei Jahre waren geprägt von besonderen Herausforderungen und Veränderungen in der Stadt und Gesellschaft, sowie in Bezug auf das immer wichtiger werdende Thema Kommunikation. "'Marke machen' hat für mich vor allem mit Leidenschaft zu tun und mit dieser werde ich auch weiterhin meinen Job wahrnehmen und freue mich über die Aufgaben in der Felkestadt", so Dorothee Rupp.

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