Mehr Abstand: Corona-Schutz auf dem Wochenmarkt

Bad Kreuznach Stadt. Mehr Abstand bei den Einkauf auf dem Wochenmarkt in Bad Kreuznach: Die Stadtverwaltung hat in Abstimmung mit den Beschickern die beliebte Einkaufsmöglichkeit auf dem Kornmarkt umstrukturiert und räumlich „entzerrt“. Damit wird den kontaktreduzierenden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie Rechnung getragen.

Die Stadtverwaltung hat bereits zu Beginn der Corona-Einschränkungen nur noch Händler mit Lebensmitteln zugelassen. So konnten die Stände bereits weiter auseinander aufgestellt werden. Jetzt wurden durch die Umstrukturierung die Abstände zueinander nochmals vergrößert. Zudem haben viele Beschicker bereits eigenständig Schutzmaßnahmen ergriffen. Ab sofort sollen alle Stände ergänzend folgende Auflagen beachten:

  • Verkauf nur von Waren, die der dritten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 23. März entsprechen.
  • Keine Selbstbedienung; Kunden sollen keine Ware berühren, die sie nicht kaufen.
  • Mindestabstand der Kunden zueinander von 1,5 Metern.
  • Verzicht auf Kundenstopper und Hinweisschilder, die die Gänge zwischen den Ständen verschmälern.

Der Kommunale Vollzugsdienst wird die Einhaltung der Abstandsgebote und der weiteren Auflagen kontrollieren.

Corona-Schutzmaßnahmenauf dem Wochenmarkt in Bad Kreuznach

„Die Gesundheit der Kundinnen und Kunden aber auch der Anbieter ist das höchste Gebot, daher wollen wir persönliche Begegnungen mit zu großer Nähe vermeiden“, erklärte der verantwortliche Dezernent Markus Schlosser. Wichtig sei aber auch, dass sich die Bürgerinnen und Bürger weiterhin mit frischen Lebensmitteln auf dem Markt versorgen können. „Für uns alle ist das eine ganz neue und schwierige Situation, wir werden die Anpassungen des Wochenmarkts deshalb beobachten und falls nötig nachjustieren“, soSchlosser. Gegebenenfalls werde in einem weiteren Schritt ein Wechsel der Beschicker organisiert – Händler wären dann nicht mehr an beiden Markttagen vertreten, sondern nur noch an einem Tag in der Woche. "Wir versuchen, auf die jeweiligen Bedürfnisse der Beschicker einzugehen. Klar ist aber auch: Ohne die Mithilfe aller wird es nicht funktionieren“, hofft der Beigeordnete auf Verständnis und Umsicht der Standbetreiber und Kunden.

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