Bahnbrücke über die B428: Baustart mit Vollsperrung

Hunsrück/Nahe. Ein Nadelöhr weniger: Die Erneuerung der Bahnbrücke über die B428 hat begonnen. Spätestens 2022 sollen die Tage des Verkehrsengpasses zwischen B428 und B41 im Osten von Bad Kreuznach gezählt sein.

Zugreisende, Autofahrer und Radler müssen sich an der Bahnüberführung über die B428 auf Behinderungen einstellen: Für die Erneuerung und Aufweitung der Überführung wird der Streckenabschnitt zwischen Gensingen-Horrweiler und dem Bad Kreuznacher Bahnhof ab dem 18. Juli für rund drei Wochen voll gesperrt.

Für Bahnreisende wird für die Dauer der Sperrung ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Für Autofahrer regelt dann eine mobile Ampelanlage den Baustellenverkehr und den Verkehrsfluss zur B41. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit wird im Bereich der Baustelle für die Dauer der Sperrung auf 30 Stundenkilometer reduziert. Der Radweg, der unter der Bahnbrücke verläuft, wird bereits seit rund einer Woche über Industriestraße und Michelinstraße zur Gensinger Straße umgeleitet. Läuft alles nach Plan, wird die Sperrung am 8. August wieder aufgehoben.

In einem zweiten Bauabschnitt wird dann 2021 und 2022 die alte Überführung abgerissen und durch eine neue Stabbogenbrücke ersetzt, die einen vierspurigen Ausbau der derzeit noch zweispurigen B428 ermöglicht. Parallel zur neuen Überführung wird dann auch eine neue Fuß- und Radwegbrücke errichtet, mit entsprechenden Rampenanlagen zur Anbindung. Damit sind dann auch die Tage des Verkehrsnadelöhrs zwischen B428 und B41 endlich gezählt.

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