UPDATE: Großbrand in Pfaffen-Schwabenheim

Sieben Feuerwehreinheiten die ganze Nacht im Einsatz

Hunsrück/Nahe. Ein Großfeuer auf dem Gelände einer Großwäscherei in Pfaffen-Schwabenheim hielt gestern Nacht gleich sieben Feuerwehreinheiten in Atem. Als die ersten Einheiten gegen 22 Uhr in der Gewerbestraße eintrafen, schlugen bereits Flammen aus dem Dach des Gebäudekomplexes.

Update vom 26. Mai:

Die Brandursachenermittler der Kriminalinspektion Bad Kreuznach gehen davon aus, dass das Feuer durch einen Defekt in der Stromversorgung ausgelöst wurde. Die Ermittler fanden keine Hinweise auf eine mögliche Brandstiftung. Das Ermittlungsergebnis soll nun noch durch einen Sachverständigen bestätigt werden.

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Die Helfer, um den örtlichen Wehrführer Peter Waffenschmidt, bauten sofort einen Löschangriff auf und begannen die Flammen zu bekämpfen. Die Einheiten aus Frei-Laubersheim, Biebelsheim, Hackenheim, Pleitersheim, Volxheim und der Löschbezirk Süd aus der Stadt Bad Kreuznach wurden ebenfalls alarmiert. Gleichzeitig wurde die Bevölkerung über das Warnsystem Katwarn gewarnt, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Feuer gegen Mitternacht unter Kontrolle

Durch den massiven Personaleinsatz gelang es den Wehren, den Brand auf das Firmengelände zu beschränken und ein Übergreifen zu verhindern.Um 23.28 Uhr wurde "Feuer unter Kontrolle" gemeldet und es begannen die Nachlöscharbeiten. Diese zogen sich bis in die frühen Morgenstunden hin. Die Einheit Pfaffen-Schwabenheim war die ganze restliche Nacht bis in den Vormittag als Brandwache vor Ort. Zweimal mussten die Helfer vor Ort  wieder aufloderndes Feuer löschen. Nach Angaben der Polizei entstand ein Sachschaden von rund einer halben Million Euro. Sie hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Massiver Personaleinsatz, keine Verletzte

Ein Großteil der Einsatzkräfte konnte dann gegen 3 Uhr in der Nacht die Brandstelle verlassen. Es waren 118 Feuerwehrleute aus dem  Landkreis Bad Kreuznach, zwei aus dem Landkreis Mainz-Bingen, sechs Helfer vom Rettungsdienst, 12 Helfer von der Schnelleinsatzgruppe Verpflegung des DRK und vier Polizeibeamte eingebunden. Der ebenfalls vor Ort befindliche Wehrleiter der Verbandsgemeinde, Bernd Vogel, war sichtlich erleichtert, dass es zu keinem Personenschaden gekommen war. "Nur Dank des schnellen Eingreifens der örtlichen Wehr und der guten Zusammenarbeit aller Einheiten konnte dieser Großbrand bewältigt werden", dankte Vogel allen Helferinnen und Helfer.

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