Rheinland-Pfalz verleiht viermal Großen Staatsehrenpreis

Bad Kreuznach. Mit den höchsten Auszeichnungen des Landes Rheinland-Pfalz für die Winzer in den Anbaugebieten Ahr, Mittelrhein, Mosel und Nahe das Prämierungsjahr 2011/2012 zu Ende gegangen.

Mit einer gemeinsamen Prämierungsfeier für die vier Anbaugebiete in der Trierer Europa-Halle schloss das Prämierungsjahr. Vier Große Staatsehrenpreise, die höchste Auszeichnung, die das Land Rheinland-Pfalz für Wein zu vergeben hat, gingen in diesem Jahr an die Mosel. Der Vizepräsident der Landwirt­schaftskammer Rheinland-Pfalz, Heribert Metternich, zeichnete die bes­ten Weine und Sekte der Landesprä­mierung mit Kammerpreismünzen in Gold, Silber und Bronze aus.

Für das Land Rheinland-Pfalz verlieh der Staatssekretär im Weinbauministerium Dr. Thomas Griese den Großen Staats­ehrenpreis an die Weingüter Kees-Kieren (Graach), Leo Fuchs (Pommern), Bauer (Mülheim) und Stiftung St. Nikolaus-Hospital (Bernkastel-Kues) sowie fünfzehn  Staatseh­renpreise an Betriebe aus den vier Anbaugebieten. Weitere neunzehn Weingüter wurden mit Ehren­preisen der Städte und Landkreise, von Kam­mern und Verbänden sowie der Landfrauenverbände geehrt.

Im Weinanbaugebiet wurden mit dem Staatsehrenpreis die Weingüter Lindenhof (Windesheim), Theo und Steffen Enk (Dorsheim), Marx (Windesheim) und Hexamer (Meddersheim) ausgezeichnet. Ehrenpreise der Städte und Landkreise, von Kam­mern und Verbänden sowie des Landfrauenverbandes erhielten die Weingüter Sinß (Windesheim), Schauß (Monzingen), Meinolf Schömehl (Dorsheim) und Schmidt (Obermoschel).

1 590 Weinbaubetriebe hatten in diesem Jahr an der rheinland-pfäl­zischen Landesprämierung für Wein und Sekt teilge­nommen. Aus den sechs Anbaugebie­ten des Landes schickten sie ihre besten Erzeugnisse in das Rennen um Gold, Silber und Bronze. Im Prä­mierungsjahr 2011/2012 zählte die veran­staltende Landwirtschaftskam­mer Rheinland-Pfalz 19 829 Anstellungen. Bei drei Prämierungsfeiern werden neben den Ehrenpreisen auch Medaillen in Gold, Silber und Bronze vergeben.

Sechsmal im Jahr haben Weingüter, Erzeugergemeinschaften und Kellereien Gelegenheit, ihre besten Erzeugnisse von einer unabhängigen Fachjury prüfen und bewerten zu lassen. Bei der Prämierungsfeier in Trier betonte Vizepräsident Metternich in Vertretung von Präsi­dent Norbert Schindler, mit dem Prämierungswettbewerb werde ein  zu­sätzlicher Anreiz für das Streben nach bester Qualität zu ge­ben.

Die ungewöhn­lich hohe Prämierungsquote von 82,7 Prozent doku­mentiert die großartige Leis­tung der Win­zer und die besondere Güte der Weine des Jahr­gangs 2011. Die Kammerpreismünze auf der Flasche hat für Vizepräsident Metternich die Funktion eines einpräg­samen Markenzeichens, mit dem der Verbraucher objektiv geprüfte Qualität und garan­tiert hohe Wertigkeit verbinde. Für Winzer und Kellereien sei die Kammerpreismünze damit Standortbestimmung und unmittelbare Vermarktungshilfe, für den Verbraucher Orientierungshilfe in einem großen manchmal unübersichtlichen Weinangebot.

Informationen zur Weinprämierung, zu Staatsehrenpreisen und Ehrenpreisen sowie über alle Betriebe, die erfolg­reich teilgenommen haben gibt es bei der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, Abteilung Weinbau, Bur­genlandstraße 7 55543 Bad Kreuznach, Telefon 06 71 / 7 93 11 12; E-mail diana.janicke-speh@lwk-rlp.de und unter www.praemierung-rlp.de

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.