Hat Frauenberger Frauen bedroht?

Passantin und Ex verbal attackiert

Frauenberg. Das Amtsgericht Bad Kreuznach hat einen jetzt 44 Jahre alten, erheblich und einschlägig vorbestraften Angeklagten aus Frauenberg wegen Bedrohung zu einer Freiheitsstrafe von drei Monaten verurteilt. Der Angeklagte soll sich im August 2018 in Birkenfeld einer Zeugin von hinten genähert haben und sinngemäß gesagt haben, dass wenn diese sich noch einmal herumdrehe, sie ein Messer im Rücken stecken habe.

Sodann soll der Angeklagte an der Zeugin vorbeigelaufen sein und dabei gesagt haben, man sehe sich immer zweimal im Leben. Die Zeugin soll die Drohung ernst genommen und Angst vor dem Angeklagten haben. Zwischen der Zeugin und dem Angeklagten soll es zuvor schon zu wechselseitigen Anzeigen bei der Polizei gekommen sein. Der Angeklagte hat sich dahingehend eingelassen, dass er mit der Zeugin an dem Tattag nicht zusammengetroffen sei.

"Du Hure, geh zu Deinem Drogenhändler"

Das Amtsgericht Idar-Oberstein hat denselben Angeklagten wegen Beleidigung zu einer Freiheitsstrafe von drei Monaten verurteilt. Der Angeklagte soll im August 2018 während des Fußballtrainings seiner beiden Söhne erschienen sein, lautstark über den gesamten Platz gebrüllt haben und dabei seine ehemalige Lebensgefährtin mit den Worten „Du Hure, geh doch zu deinem Drogendealer“, bedacht haben. Der Angeklagte hat sich dahingehend eingelassen, dass er seine Lebensgefährtin nicht als „Hure“ bezeichnet habe. Die Berufungssache wird am Dienstag, 11. Februar, 9.30 Uhr, vor dem Bad Kreuznacher Landgericht verhandelt.

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