Klaus Desinger

Verlobte nach Faustschlag erblindet?

Berufungssache vorm Landgericht

Mettweiler. In einer Berufsungssache verhandelt das Landgericht Bad Kreuznach am Dienstag, 25. September, 10 Uhr. Das Amtsgericht Idar-Oberstein hat den 48 Jahre alten, nicht vorbestraften Angeklagten aus Mettweiler wegen vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von 6 Monaten verurteilt. Die Vollstreckung der Freiheitsstrafe hat das Amtsgericht zur Bewährung ausgesetzt.

Der Angeklagte soll im Februar 2014 im Verlaufe eines Streites seiner damaligen Verlobten, die im Jahr 2013 ihr linkes Auge verloren hatte, in seiner Wohnung mit der Faust mindestens einmal in das Gesicht geschlagen und dabei das verbliebene rechte Auge getroffen haben. Infolge des Schlages sei es zu einer so starken Einblutung des Auges gekommen, dass die Verlobte temporär erblindet sei. Ferner sei auf dem rechten Auge der Verlobten ein irreversibler Sehkraftverlust von mindestens 30 Prozent eingetreten.

Der Angeklagte hat sich vor dem Amtsgericht zu dem Tatvorwurf nicht eingelassen.

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