Gefälschte Impfausweise: Großrazzia!

Polizei durchsucht 17 Wohnungen / umfangreiche Beweise

VG Birkenfeld. Am heutigen Morgen, 22. Dezember, führte die Kriminalpolizei Idar-Oberstein im Auftrag der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach im Kreis Birkenfeld sowie im grenznahen Bereich des Saarlandes 17 Wohnungsdurchsuchungen durch. Grundlage hierfür ist der Verdacht der Fälschung von Impfausweisen in einer Vielzahl von Fällen. An dem Einsatz waren über 50 Beamtinnen und Beamte der rheinland-pfälzischen und saarländischen Kriminalpolizei sowie des Polizeipräsidiums Einsatz Logistik und Technik beteiligt.

Die Durchsuchungsmaßnahmen wurden am frühen Morgen durchgeführt. Dabei wurden eine Vielzahl von Beweismittel, darunter Impfausweise, digitale Covid-Impfzertifikate und Mobiltelefone, sichergestellt. Die Echtheit der sichergestellten Dokumente wird im Rahmen der weiteren Ermittlungen untersucht. Die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach betont, dass es sich bei der Herstellung von falschen Impfausweisen um eine Urkundenfälschung handelt. Verstöße oder Verdachtsmomente werden auch in Hinblick auf die momentane pandemische Lage mit aller Deutlichkeit verfolgt und geahndet.

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AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

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