BUJA: Museum Boppard öffnet wieder mit neuer Ausstellung

Hunsrück/Nahe. Nach der Schließung während der Corona-Krise öffnet das Museum Boppard wieder am Dienstag, 12. Mai, zu den gewohnten Zeiten. Zur Wiedereröffnung gibt es direkt eine neuen Ausstellung des Künstlers BUJA: "Stencils, Cut Outs & Paintings im urbanen Raum".

Der Künstler wurde 1978 in Heidelberg geboren. Nach seinem Kunststudium (2000 bis 2005 bei Prof. Mario Urlaß an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg) tritt BUJA unter verschiedenen Künstlernamen in die Öffentlichkeit. Neben zahlreichen Arbeiten im öffentlichen Raum waren seine Werke in Einzelausstellungen unter anderem in Mannheim, Lübeck, Heidelberg, Wiesbaden und Stuttgart zu sehen. In Zusammenarbeit mit Künstlergruppen und den Breidenbach Studios Heidelberg organisiert und gestaltet er alternative Kunstaktionen und Gruppenausstellungen. Nun sind seine Werke im Museum in Boppard zu bestaunen.

BUJA – Fabulant und Irritator

"BUJA kombiniert und zitiert in seinen Bildern allseits bekannte Ikonen der Kunst-, Medien- und Alltagswelt. In diese Zugriffe schieben sich permanent irritierende Verknüpfungen, die das zuvor bildhaft Abgesicherte und Geklärte infrage stellen, verrätseln, absurd werden lassen. Mit Verniedlichungen und Pathos betreibt BUJA ein Fabulieren in Bildern, produziert immer neue, überraschende Sinnschichten und lässt Banales Kunst werden. Er betreibt dabei eine Art existenzielle Sinnsuche, die vor allem dem Guten und Schönen in der Welt und in sich selbst auf der Spur ist. Er wäre jedoch nicht BUJA, wenn er das Ganze nicht mit einem doppelten Boden unterwandern würde." (Prof. Mario Urlaß / Heidelberg)

"Die Werkreihe von BUJA spannt den Bogen von Sensationsmedien, der Weltpolitik bis hin zur Popkultur und Street Art. Dabei werden Figuren aus ihrem Zusammenhang genommen, geschreddert, kombiniert und neu arrangiert. Seine Arbeiten sind großformatig, plakativ und knüpfen an die Werke von Michel Majerus, Sigmar Polke und Blek Le Rat an. Spielwiese und Aktionsfeld ist für BUJA nicht nur das Atelier sondern vielmehr auch seine urbane Umgebung. Der öffentliche Raum ist der beste Ort um eine künstlerische Arbeit zu zeigen. Seine Kunst irritiert, stößt an, bewegt und eröffnet neue Blicke auf etwas Alltägliches und Bekanntes." (Michael Mahla / Galerie Schauraum Worms)

Allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln beachten

Auch die "Römische Ausstellung" des Museums in der Karmeliterstraße wird ab 12.05.2020 wieder geöffnet sein. Die Besucher des Museums werden gebeten, die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln zu beachten sowie den Anweisungen vor Ort zu folgen.

Information: www.museum-boppard.de

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