Einfahrt im Bopparder Hamm ist für Winzer unersetzlich

Hunsrück/Nahe. "Allgemein bekannt ist die Tatsache, dass die Deutsche Bahn alle Bahnübergänge im Rheintal Zug um Zug schließt; dieses Schicksal steht auch dem Bahnübergang Peternach bevor", so Dr. Jürgen Mohr vor den Winzern und seiner Fraktion vor Ort in Peternach.

Die Bopparder Winzer hatten sich an den BfB-Frontmann (Bürger für Boppard), mit der Bitte um Hilfe gebeten, da die Änderung des Eisenbahnkreuzungsgesetzes vom März diesen Jahres die Möglichkeit bietet, ohne kommunale Kostenbeteiligung, für den Peternacher Bahnübergang eine Eisenbahnüberführung/Straßenunterführung als Ersatzmaßnahme zu erreichenDas Gesetz sieht bei Kreuzung einer kommunalen Straße die Kostenaufteilung zur Hälfte beim Bund, zu einem Drittel bei der Eisenbahn des Bundes und zu einem Sechstel beim Land vor; somit sind die Kommunen (bisher ein Drittel Beteiligung) aus dem Rennen.

Sorge bereitet den Winzern die weiter betriebene Absicht der Verwaltung einen Weg von "Fondel´s Mühle" bis zur Kläranlage, als Ersatz für den Peternacher Übergang, im Rahmen eines Flurbereinigungsverfahren zu bauen. "Ohne Aussicht auf Erfolg - geologische Unwägbarkeit - für die Stadt in der Unterhaltung zu risikoreich - für die Winzer unzweckmäßig", waren  die  einhelligen Kommentare der Winzer, die diese Lösung ablehnen.

Dr. Jürgen Mohr für die Fraktion "Bürger für Boppard", sowie Ratsmitglied und Bürgermeisterkandidat Philipp Loringhoven , sagten den Winzern ihre Unterstützung zu und kündigten einen gemeinsamen Antrag zur nächsten Stadtratssitzung am 31. August 2020 an, in der das Thema "Eisenbahnüberführung Peternach" besprochen werden soll, mit dem Ziel, dass eine solche Maßnahme im Bauprogramm der Eisenbahn des Bundes gelistet wird.

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