PI Boppard informiert zum Thema Einbruchschutz

Hunsrück/Nahe. Neben der Erforschung von Straftaten legt die Polizei großen Wert auf deren Verhütung. Dies gilt in der "Dunklen Jahreszeit" insbesondere für Delikte des Wohnungseinbruchs. Daher lädt die Polizeiinsepktion (PI) Boppard am 7. Februar zu einem Informationsabend ein.

Die Aufklärung von Wohnungseinbrüchen gestaltet sich aufgrund der meist überörtlich agierenden Täter(-gruppen) allerdings schwierig, da diese professionell und sehr gut organisiert vorgehen, dabei selten verwertbare Spuren hinterlassen und äußerst mobil auftreten.

Der Prävention solcher Straftaten kommt daher eine ganz entscheidende Bedeutung zu und erfordert flexible, präventivpolizeiliche Maßnahmen. U. a. wird die Bestreifung gefährdeter Wohngebiete zu tatrelevanten Zeiten verstärkt und den Örtlichkeiten angepasst. Die in der Vergangenheit bereits mehrfach durchgeführten Haustür- und Beratungsgespräche komplettieren schließlich den vielfältigen Katalog der "Verhütungsmaßnahmen".

Die Polizei ist darüber hinaus bei der Bekämpfung dieser Straftaten auf die aktive Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. So können Hinweise aus der Bevölkerung bei der Aufklärung von Einbrüchen Gold wert sein, wenn Nachbarn nach einem Einbruch entsprechende Auffälligkeiten (verdächtige Personen oder Fahrzeuge) den Ermittlern mitteilen können. Oder noch besser: das Auftauchen verdächtiger Personen und Fahrzeuge im Wohngebiet sofort der Polizei melden!

Polizeiliche Erfahrungen zeigen, dass ein Täter nach wenigen erfolglosen Versuchen in ein Objekt einzudringen, von seinem Vorhaben Abstand nimmt und weiterzieht. Damit es erst gar nicht zu einem Einbruch kommt, kann jeder Wohnungseigentümer selbst aktiv werden und eigene Schutzmaßnahmen vornehmen oder Schutzeinrichtungen installieren (lassen).

Wie dies möglichst effektiv und kostengünstig geschieht, erfahren Bürger bei einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, 7. Februrar, um 18 Uhr (Ende gegen 20.30 Uhr) in Rhens,  Altes Rathaus, Hochstr. 15.

Falls ein Besuch nicht möglich ist und / oder weiterer Beratungsbedarf besteht, wenden kann man sich an die PI Boppard wenden, Tel. 0 67 42 / 80 90, E-Mail: piboppard@polizei.rlp.de

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.