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Glücklicher Punkt für Karbach

Karbach. Punkt für Punkt erkämpft sich der FC Karbach für den Klassenerhalt in der Oberliga. Beim 2:2 in Dudenhofen bei Speyer war allerdings auch eine Portion Glück dabei.

Von Arno Boes.

Das Team der Gastgeber stand vor der Partie auf dem 14. Tabellenplatz, der voraussichtlich am Ende der Saison den Gang in die Landesliga bedeutet. Entsprechend motiviert gingen sie zu Werke, ein Sieg hätte für den FV eine klare Verbesserung im Ranking bedeutet. Große Torchancen kamen aber auf beiden Seiten nicht zu Stande. Als Rostamzada nach einem harten Einsteigen gegen Selim Denguezli mit rot vom Platz gestellt wurde und Enrico Köppen in der 40. Minute einen Freistoß von Kabashi mit dem Kopf zum 0:1 für Karbach nutzte, schien sich das Blatt zu Gunsten der Hunsrücker Gäste zu neigen.

Karbachs Trainer Torsten Schmidt hatte in der Pause seine Elf nochmal eindringlich vor dem vermuteten Sturmlauf der Dudenhofener in der zweiten Halbzeit gewarnt. Und damit sollte er Recht behalten, denn nach dem Wiederanpfiff kamen die Gastgeber deutlich effektiver in Tornähe von Lukas Schmitt. Der hatte in der 62. Minute dann keine Chance, den Ausgleich für Dudenhofen zu verhindern, ein Drehschuss aus 18 Metern ging unhaltbar ins Karbacher Netz. Als dann acht Minuten später die Pfälzer sogar die 2:1-Führung herstellten, schien die Niederlage für Karbach fast entschieden. Vorne gab es nur wenige Chancen auf weitere Treffer für die Blau-Weißen, hinten fehlte die Physis und Laufbereitschaft, um weitere Gegentore sicher zu verhindern. Das hätte sich rund eine Viertelstunde vor Spielschluss gerächt, Dudenhofen verpasste nach sehenswerten Aktionen mehrfach nur knapp das wohl entscheidende 3:1. Stattdessen kam Karbach in der 78. Minuten nochmal zu einem Freistoß vor dem gegnerischen Tor. Dort stand Mathias Fischer relativ frei, seine Hereingabe drückte Sören Klappert zum 2:2-Ausgleich über die Torlinie.

„Der Gegner hat uns gezeigt, wie man mit Mut und Leidenschaft um Punkte kämpfen kann. Das fehlt uns im Saisonendspurt, deshalb müssen wir nun aus den verbleibenden zwei Partien noch mindestens einen Zähler holen, um die Klasse sicher zu halten“, so Torsten Schmidt nach dem Abpfiff. Am kommenden Samstag (19. Mai, 15.30 Uhr) hat man eine gute Chance, den nötigen Punkt zu holen. Mit dem FSV Salmrohr kommt ein Team an den Quitinsberg, das den Abstieg in die Rheinlandliga nicht mehr verhindern kann. Allerdings darf man deshalb aus Karbacher Sicht das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die Salmtaler spielten in den letzten Wochen quasi unbeschwert auf und haben dabei noch den ein oder anderen Sieg für sich verbuchen können.

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