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Fünkchen Hoffnung für die Jugendherberge?

SPD setzt sich für Erhalt des Standorts Idar-Oberstein ein

Idar-Oberstein Stadt. Ein besonderes Juwel in der Edelsteinmetropole ist die Nahe-Hunsrück-Jugendherberge Idar-Oberstein mit herrlichem Blick über die gesamte Stadt - so wird die Unterkunft auf der Homepage beworben. Doch ist ihr Ende schon besiegelt? Die SPD-Stadtratsfraktion sieht noch ein Fünkchen Hoffnung.

"Gerade die Bereiche Gastronomie und Hotellerie, zu denen unsere Jugendherberge zählt, sind aufgrund der Corona-Krise mit angeordneten, temporären Schließungen sehr hart betroffen. Hinsichtlich der Jugendherberge ist dies allerdings nur ein Teil der Geschichte, da das Jugendherbergswerk wohl sowieso beabsichtigte, wegen Investitionsstau und zu geringen Besucherzahlen  auf Dauer zu schließen", heißt es aus der Fraktion. Es müsse einen enormen Aufschrei geben, immerhin decke die Herberge 15 Prozent des städtischen Tourismus ab, mit 15 000 Besuchern jährlich. Etliche Schulklassen, Jugendgruppen und Urlauber würden das schöne Ambiente oben auf dem Berg genießen.

Urgedanke der Jugendherbergen

"Diese Einrichtung erfüllt zu 100 Prozent den Urgedanken des Deutschen Jugendherbergswerk im Kern: Junge Menschen sollten, unabhängig von Herkunft und Geldbeutel, die Welt entdecken, Gemeinschaft erleben und dabei den Horizont erweitern. Auch für die Zukunft vertrauen wir der Faszination dieser Werte. Deshalb muss gemeinsam ein Weg gefunden werden, den Betrieb in Idar-Oberstein nach der Pandemie wieder zu öffnen und aufrechtzuerhalten", betont Stadtrat Jupp Mähringer und dankt seinen Genossen Joe Weingarten (MdB) und Hans Jürgen Noss (MdL), die sich für den Erhalt der Herberge öffentlich einsetzten.

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Kommentar von Rupp Hansjörg
Mit Bestürzung musste ich kürzlich in unserer heimischen Presselesen, dass unsere Jugendherberge geschlossen wird. Die gleiche Herberge, die in den letzten Jahren, in den höchsten Tönen gelobt wurde und die gut ausgelastet war. Wir selbst haben hier schon Gäste von uns untergebracht, die sich alle sehr zufrieden über das Personal und das Haus geäußert haben. Wenn das Haus nicht auf dem neuesten Stand ist und modernisiert werden muss, schlage ich vor, gleich damit zu beginnen. Jetzt ist eine gute Gelegenheit dazu. Die heimische Wirtschaft würde sich auch freuen. Ganz zum Schluss noch eine Feststellung:
Es ist nur von rheinland-pfälzischen Jugendherbergen die Rede. Sind die saarländischen Herbergen alle so super?
Wir selbst sind so oft zum Kaffee trinken zur Jugendherberge gefahren und es war immer wieder schön. Wir haben sehr interessante Leute kennengelernt und auch diese waren von unserer Jugendherberge begeistert. Manche waren schon sehr oft hier und wollen auch weiterhin kommen.
Unser letzter Besuch kam aus Tunesien, er sagte uns, dass es die schönsten Wochen in seinem Leben gewesen wären. Er will dieses Jahr wiederkommen und das für 3 Wochen. Es war eine erholsame Zeit, er hat die Ruhe und den Ausblick in der Herberge genossen.

Flaggentag der Bürgermeister für den Frieden

Mayen. Am 8. Juli  ist die Flagge des weltweiten Bündnisses "Mayors for Peace" von Oberbürgermeister Wolfgang Treis vor dem Rathaus gehisst. Sie symbolisiert den Einsatz des Netzwerkes für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Die Organisation wurde 1982 vom Bürgermeister von Hiroshima gegründet.  Aus der grundsätzlichen Überlegung heraus, dass BürgermeisterInnen für die Sicherheit und das Leben ihrer BürgerInnen verantwortlich sind, versuchen die "Mayors for Peace" Einfluss auf die weltweite Verbreitung von Atomwaffen zu nehmen und diese zu verhindern. Die "Mayors of Peace" fordern die Atommächte eindringlich dazu auf, ernsthafte Verhandlungen zur Abschaffung der Nuklearwaffen zu führen und dem 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Atomwaffenverbotsvertrag endlich beizutreten.“ Mehr als 7.900 Städte gehören dem Netzwerk an, darunter mehr als 680 Städte in Deutschland. Mit der Aktion setzen sich die Bürgermeister für den Frieden – in diesem Jahr insbesondere für die Verlängerung des New-Start-Vertrages – ein. Das von den USA und Russland unterzeichnete Abkommen trat 2011 in Kraft. Es ist die letzte noch gültige Vereinbarung zur Begrenzung von Atomwaffen. Der Vertrag läuft im Februar 2021 aus. Neben der Forderung nach einer Verlängerung des New-Start-Vertrages appellieren die Mayors for Peace am Flaggentag an die Atommächte, den Atomwaffenverbotsvertrag von 2017 zu unterzeichnen. Mehr Informationen unter www.mayorsforpeace.deAm 8. Juli  ist die Flagge des weltweiten Bündnisses "Mayors for Peace" von Oberbürgermeister Wolfgang Treis vor dem Rathaus gehisst. Sie symbolisiert den Einsatz des Netzwerkes für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Die Organisation wurde 1982…

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