Made in Idar-Oberstein

Kentix: Kontaktlos Körpertemperatur messen

Idar-Oberstein Stadt. Es gibt auch noch gute Nachrichten: Die in Idar-Oberstein ansässige Kentix GmbH hat innerhalb von nur drei Wochen ein innovatives Produkt entwickelt, mit dem sie einen wirksamen und effizienten Beitrag in der weltweiten COVID-19-Krise leistet. Der neue Kentix SmartScan stellt eine einfache und zuverlässige Körpertemperaturmessung unter anderem für das Gesundheitswesen, öffentliche Institutionen, die Wirtschaft sowie Freizeiteinrichtungen zur Verfügung. Thomas Fritz, Geschäftsführer und CEO der Kentix GmbH, stellte Oberbürgermeister Frank Frühauf und der städtischen Wirtschaftsförderin Caroline Venter das System vor.

Kentix mit Sitz im Gewerbepark Nahetal ist Hersteller von professionellen Smart-Building-Security-Lösungen für die physische Sicherheit geschäftskritischer Infrastrukturen. Ursprünglich hatte die Firma ein Produkt entwickelt, das mittels Thermalbildtechnik zur Früherkennung von Bränden eingesetzt werden kann. Es sollte eigentlich während der Fachmesse Light + Building – der Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik in Frankfurt – präsentiert werden. „Aber die Messe wurde wegen der Corona-Pandemie verschoben, dafür fragten aber vor allem unsere Geschäftspartner aus Japan an, ob man mit unserem System nicht auch die Körpertemperatur von Personen messen kann“, erklärte Fritz.

Gerät misst kontaktlos Körpertemperatur

Also machten er und sein Team sich an die Arbeit und entwickelten innerhalb von nur drei Wochen den Kentix SmartScan. Das Gerät misst kontaktlos die Körpertemperatur, indem die Person einen Messpunkt fokussiert. Es wir also kein Bedienpersonal benötigt, dass System ist intuitiv selbst nutzbar. Die Messung wird innerhalb von 0,6 Sekunden optisch und akustisch bestätigt. Ein LED-Balken zeigt das Ergebnis direkt mit ‚grün‘ oder ‚rot‘ an. Je nach Einstellung können an dem LED-Balken auch drei Temperaturbereiche abgebildet werden, wie erhöhte Temperatur, Fieber oder hohes Fieber. „Der ganze Vorgang vom Herantreten bis zum Weggehen dauert nur wenige Sekunden, damit können je Gerät bis zu 700 Personen in der Stunde gemessen werden“, erklärt der CEO. Und da die Messung durch einen Thermalsensor erfolgt und keine Kameratechnik oder gar Gesichtserkennung eingesetzt wird, ist das System auch datenschutzkonform.

Flexibel einsetzbar

An diesem Dienstag erfolgte die Markteinführung des SmartScan und bereits nach einem Tag zeichnet sich ein großes Interesse an dem Produkt ab. Das liegt sicherlich auch an dem attraktiven Preis von netto 695 Euro. „Produkte von Mitbewerbern sind teilweise wesentlich teurer und kosten schon mal einen mittleren vierstelligen Eurobetrag“, so Thomas Fritz. „Der günstige Preis erklärt sich dadurch, dass wir unser System stark vereinfacht haben, eben damit es flexibel einsetzbar ist und intuitiv genutzt werden kann. Die letzten drei Wochen waren ein wilder Ritt und ich bin stolz, dass die Belegschaft so toll mitgezogen hat und wir den SmartScan in so kurzer Zeit auf die Beine gestellt haben“, unterstreicht der Geschäftsführer.

Seniorenheim in Wiesbaden ausgestattet

Zu Testzwecken wurde jetzt ein Seniorenheim in Wiesbaden mit dem Kentix SmartScan ausgestattet, nach Ostern folgt das Klinikum Idar-Oberstein. „Die Stadtverwaltung bietet sich ebenfalls als Referenzobjekt an“, erklärte Oberbürgermeister Frühauf, der von dem SmartScan ganz begeistert ist. Ebenso freut sich der OB darüber, dass dieses innovative Produkt‚ ‘made in Idar-Oberstein‘ ist, denn Kentix hat es vor Ort entwickelt und gefertigt. Er sieht dafür sehr gute Absatzmöglichkeiten, denn wenn die derzeit bestehenden Beschränkungen wieder gelockert werden sollen, werden sicherlich an vielen Orten wie Geschäften, Behörden, Schulen, Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen solche Zugangskontrollen notwendig sein. „Das geht später bis hin zu Konzerthallen oder Fußballstadien“. Die erste Produktionsserie mit 1.000 Exemplaren hat Kentix mittlerweile aufgelegt, die Auslieferung soll Ende April oder Anfang Mai starten.

Nähere Informationen zur Kentix GmbH und dem SmartScan gibt es unter www.kentix.com.

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Flaggentag der Bürgermeister für den Frieden

Mayen. Am 8. Juli  ist die Flagge des weltweiten Bündnisses "Mayors for Peace" von Oberbürgermeister Wolfgang Treis vor dem Rathaus gehisst. Sie symbolisiert den Einsatz des Netzwerkes für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Die Organisation wurde 1982 vom Bürgermeister von Hiroshima gegründet.  Aus der grundsätzlichen Überlegung heraus, dass BürgermeisterInnen für die Sicherheit und das Leben ihrer BürgerInnen verantwortlich sind, versuchen die "Mayors for Peace" Einfluss auf die weltweite Verbreitung von Atomwaffen zu nehmen und diese zu verhindern. Die "Mayors of Peace" fordern die Atommächte eindringlich dazu auf, ernsthafte Verhandlungen zur Abschaffung der Nuklearwaffen zu führen und dem 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Atomwaffenverbotsvertrag endlich beizutreten.“ Mehr als 7.900 Städte gehören dem Netzwerk an, darunter mehr als 680 Städte in Deutschland. Mit der Aktion setzen sich die Bürgermeister für den Frieden – in diesem Jahr insbesondere für die Verlängerung des New-Start-Vertrages – ein. Das von den USA und Russland unterzeichnete Abkommen trat 2011 in Kraft. Es ist die letzte noch gültige Vereinbarung zur Begrenzung von Atomwaffen. Der Vertrag läuft im Februar 2021 aus. Neben der Forderung nach einer Verlängerung des New-Start-Vertrages appellieren die Mayors for Peace am Flaggentag an die Atommächte, den Atomwaffenverbotsvertrag von 2017 zu unterzeichnen. Mehr Informationen unter www.mayorsforpeace.deAm 8. Juli  ist die Flagge des weltweiten Bündnisses "Mayors for Peace" von Oberbürgermeister Wolfgang Treis vor dem Rathaus gehisst. Sie symbolisiert den Einsatz des Netzwerkes für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Die Organisation wurde 1982…

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