Österliches Wunschkonzert online

Kulturamt bietet Care-Paket in harten Zeiten

Idar-Oberstein Stadt. Wenn Ausbilder Schmidt den Kasernenton ablegt und sanfte Kinderlieder empfiehlt, wird uns einmal mehr bewusst, dass wir in schwierigen Zeiten leben.

Das musikalische Care-Paket für ungewöhnliche Zeiten - zuhause« hat das Kulturamt der Stadt Idar-Oberstein online installiert. Da die Kultur ob der vielen abgesagten Veranstaltungen nicht brach liegen soll, führen die Macher der Seite kultur.io Interviews mit Künstlern, stellen zahlreiche Videos heimischer Protagonisten on. »Tanzen, singen und musizieren Sie zuhause«, rät Kulturamtsmitarbeiter André Thommes im WochenSpiegel-Gespräch. Alles Videos sind auf kultur.io zu sehen und es werden stetig mehr.

"So schön aktuell und beruhigend"


So gibt Holger Müller alias Ausbilder Schmidt Kinderlieder-Tipps. »Da ich mit meinen zwei kleinen Kindern ja gerade von morgens bis abends zusammen sein darf, höre ich nur noch Kinderlieder«, strahlt Müller. Was ihm persönlich gut gefällt, ist Eddy Teddys »Hände waschen«. »So schön aktuell und beruhigend«, findet der »Ausbilder«. Was er nicht mehr hören könne, sei »Aramsamsam«, aber die Kids würden es lieben.
Eigenkompositionen in Hunsrücker Mundart stellt Manfred Krupp mit seiner Band Mannis kleine Welt vor. Die Musiker haben die ersten beiden Videos eingespielt, »Aanbännele« und »Gehaichnis«. Kreiskantor Roland Lißmann, gerade von einem Senegal-Aufenthalt einer Hilfsorganisation zurückgekehrt, empfiehlt Songs des dortigen Sängers Ablaye Cissoko, aber auch Werke wie von Björk (»Virus«). Der Vereinsvorsitzende des  Kulturvereins Blue Note empfiehlt »Gartenarbeit, Holzwerkstatt und Musik mit Dirndl«. Dieter Hochreuther: » Ich bin derzeit viel in meinem Garten und arbeite in der Werkstatt mit Holz, lese und höre ganz viel Radio. Meine musikalische Empfehlung: Franui „Menuette im Dirndl“. Das passt gerade wie die Faust auf‘s Auge. Die Gruppe hat er auch schon öfter live erlebt.

Chorklänge, die Mut machen


Außerdem hat er noch zwei weitere Hits »Die schönste aller Plagen« und Cannonball Adderly mit »Mercy, Mercy, Mercy«. Die Vorsitzende des Chores Berglangenbach, Helene Welsch, setzt auf Chor- und Gospelklänge, die Mut machen. Der gemischte Chor singt in der Kirche »Für alle« von Hanne Haller sowie gemeinsam mit dem Gospelchor Saint Michael aus Gehweiler Leonhard Cohens »Halleluja« auf kultur.io

Sie haben auch einen Musiktipp? Mail an annette.strohm@idar-oberstein.de

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Flaggentag der Bürgermeister für den Frieden

Mayen. Am 8. Juli  ist die Flagge des weltweiten Bündnisses "Mayors for Peace" von Oberbürgermeister Wolfgang Treis vor dem Rathaus gehisst. Sie symbolisiert den Einsatz des Netzwerkes für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Die Organisation wurde 1982 vom Bürgermeister von Hiroshima gegründet.  Aus der grundsätzlichen Überlegung heraus, dass BürgermeisterInnen für die Sicherheit und das Leben ihrer BürgerInnen verantwortlich sind, versuchen die "Mayors for Peace" Einfluss auf die weltweite Verbreitung von Atomwaffen zu nehmen und diese zu verhindern. Die "Mayors of Peace" fordern die Atommächte eindringlich dazu auf, ernsthafte Verhandlungen zur Abschaffung der Nuklearwaffen zu führen und dem 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Atomwaffenverbotsvertrag endlich beizutreten.“ Mehr als 7.900 Städte gehören dem Netzwerk an, darunter mehr als 680 Städte in Deutschland. Mit der Aktion setzen sich die Bürgermeister für den Frieden – in diesem Jahr insbesondere für die Verlängerung des New-Start-Vertrages – ein. Das von den USA und Russland unterzeichnete Abkommen trat 2011 in Kraft. Es ist die letzte noch gültige Vereinbarung zur Begrenzung von Atomwaffen. Der Vertrag läuft im Februar 2021 aus. Neben der Forderung nach einer Verlängerung des New-Start-Vertrages appellieren die Mayors for Peace am Flaggentag an die Atommächte, den Atomwaffenverbotsvertrag von 2017 zu unterzeichnen. Mehr Informationen unter www.mayorsforpeace.deAm 8. Juli  ist die Flagge des weltweiten Bündnisses "Mayors for Peace" von Oberbürgermeister Wolfgang Treis vor dem Rathaus gehisst. Sie symbolisiert den Einsatz des Netzwerkes für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Die Organisation wurde 1982…

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