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Städtische Mitarbeiter werden bedroht

Neues Alarmsystem soll etabliert werden

Idar-Oberstein Stadt. Städtische Mitarbeiter werden zunehmend bedroht und beleidigt. Im Laufe der letzten Jahre sei es vermehrt zu Vorfällen in der Verwaltung gekommen, bei denen Angestellte von aggressiven Personen angegangen worden seien. das Spektrum reichte dabei von massiven Beleidigungen bis hin an die Schwelle körperlicher Gewalt, so dass teilweise die Polizei hinzugezogen wurde.

Dem soll nun entgegengetreten werden. So wird in der Hauptauschusssitzung am 5. Februar über die Anschaffung eines Alarmsystems debattiert.  Ein so genannter Alarmserver soll angeschafft werden, der als Basis für jede weitere technische Lösung im Zuge des Sicherheitsssystem dienen soll. Unter anderem sollen alle Telefone zur Alarmierung genutzt werden können. Besonders gefährdete Bereiche seien das Jugend- und Sozialamt sowie das Bürgerbüro. Die Kosten belaufen sich auf rund 45 000 Euro plus 500 Euro monatlich für Wartung und Pflege.

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Kommentar von Lüdeke
Vielleicht sollte man mal eine Sitzung einberufen und analysieren, warum dem denn so ist. Jugendamt kann man sich schon vorstellen, aber auf dem Bürgeramt scheint ja etwas falsch zu laufen, denn wo gibt es Grund bei einer Beantragung auszuflippen....ausser man übertreibt es vielleicht mit rechtlichen Spitzfindigkeiten und Willkür. Mich wundert nur, wie eine bankrotte Stadt 45.000 Euro für einen Server zusammen bekommt...und warum 45.000 Euro??? Es gibt sicherlich Lösungen weit unter 10.000 Euro
Kommentar von W e i l a n d Kurt
Die Ursache von Problemen mit der Verwaltung kommen z.T. nicht unbedingt vom Bürger sondern werden z.T. von den Mitarbeitern der Verwaltung verursacht. Es wird verkannt, dass die Verwaltung ein Dienstleister für den Bürger ist und nicht der „ Herr „ des Bürgers, den man z.T. nach Gutdüngen Schikanieren kann. Wenn der Bürger sich gegen „ Fehlentscheidungen „ wehren will, muss er vor den Stadtrechtsausschuss „ ziehen „ was dann den Bürger auf Grund des Kostenrisikos ( ca. 200 € ) abschreckt. Das hat natürlich „ Methode „ ist so von der Verwaltung gewollt. Der Ausschuss sollte sich die 45.000 € sparen sondern sich einmal der aufgetretenen Probleme annehmen und diese analysieren. Danach sollte überlegt werden ob das Geld der Bürger einfach so ausgegeben werden sollte. Insbesondere wäre die gültige Verfassung von RLP zu beachten: Auszug


(2) Der Staat hat die Aufgabe, die persönliche Freiheit und Selbständigkeit
des Menschen zu schützen sowie das Wohlergehen des
einzelnen und der innerstaatlichen Gemeinschaften durch die Verwirklichung
des Gemeinwohls zu fördern.
(3) Die Rechte und Pflichten der öffentlichen Gewalt werden
durch die naturrechtlich bestimmten Erfordernisse des Gemeinwohls
begründet und begrenzt.
(4) Die Organe der Gesetzgebung, Rechtsprechung und Verwaltung
sind zur Wahrung dieser Grundsätze verpflichtet.
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