Krisenmanagement: IGS Kastellaun unterrichtet digital

Hunsrück/Nahe. Vor über einem Jahr ermöglichte die IGS Kastellaun der gesamten Schülerschaft, den Lehrern und allen, die am Gelingen des Schullebens teilnehmen, einen Microsoft- Office365- Login. So ist jede Person der Schulgemeinschaft im Besitz einer individuellen E-Mail- Adresse. Diese Kommunikationsplattform funktionierte schon lange vor der coronabedingten Schulschließung.

Auf dieser Grundlage, war es der Schulleitung möglich, hier mit sehr weiser Voraussicht schnell und effizient zu handeln und alle Lehrer frühzeitig auf das Unterrichten in der Corona-Krise vorzubereiten: Bereits am 11. März kam es in der Schule zu einer Dienstbesprechung, bei der auch eine mögliche Schulschließung thematisiert wurde. Hier sei ausdrücklich auf das vorbildliche Krisenmanagement der stellv. Schulleiterin Bettina Hampel hingewiesen, die Kolleginnen und Kollegen immer schnell, zuverlässig und perfekt informiert und die Zügel des Handelns fest in der Hand hält.

Der Personalratsvorsitzende Jo Eckstein betont: „Dank der engen Zusammenarbeit mit unserer Schulleiterin Frau Hampel und ihres vorausschauenden Krisenmanagements, konnten wir sehr schnell ein umfassendes digitales Lernangebot für unsere Schülerschaft bereitstellen. Parallel hierzu werden wir als Kollegium täglich über unsere Dienstmails und unsere Kommunikationsplattform Teams durch die Schulleitung über alle aktuellen Entwicklungen auf ADD- und ministerialer Ebene informiert."

Zudem wurden ein Team zur Digitalen Koordination unter Leitung von Jo Eckstein und Torsten Scherb eingerichtet, wo die letzten Office- Fragen geklärt, vergessene Passwörter zurückgesetzt und noch einmal Hilfestellungen geleistet wurde. Für Notfälle und für die absolute Sicherstellung der Heimarbeit stellte die IGS Kastellaun zudem auf ihrer Homepage eine Cloud bereit, über welche jeder Schüler seine Aufgaben findet. „Trotz der natürlich auftretenden digitalen Anfangsschwierigkeiten sind wir an der IGS Kastellaun sehr gut aufgestellt und jederzeit mit unseren Schülerinnen und Schülern vernetzt, sowie für diese erreichbar“, lautet ein erstes Fazit von Eckstein.

Digitale Plattform: IGS Kastellaun soll ausgebaut werden

Die Arbeit mit der Kommunikationsplattform Teams, welche einige Vorteile gegenüber einer Cloud bietet, soll, nach Meinung vom Mitbetreuer der digitalen Lernplattform Torsten Scherb, in Zukunft sogar noch ausgebaut werden: „Microsoft-Teams ist einfach sicherer als eine Cloud und bietet viel mehr Möglichkeiten“. Über diesen virtuellen Klassenraum werden nun Arbeitsblätter hochgeladen, Aufgaben gestellt, Quizze oder Lernkontrollaufgaben bearbeitet und Rückfragen gestellt. Zudem kann jedes Mitglied der Schulgemeinschaft ein weiteres Mitglied problemlos erreichen, denn die E-Mail- Adressen wurden vereinheitlicht.

Unter der Lehrerschaft fanden bereits die ersten Videokonferenzen statt und somit herrscht weiterhin ein reger Austausch – nur in der digitalen Welt über Microsoft- Teams.

Eine achte Klasse merkte an, die Situation sei bitter, dennoch freue sie sich, den digitalen Unterricht endlich einmal richtig praktisch ausprobieren zu können. Vorteile sieht auch Maximilian Merg aus der 10c: „Ein großer Vorteil hierbei ist, dass die Lehrer jederzeit für Rückfragen über die Plattform zur Verfügung stehen und bei Schwierigkeiten Hilfestellung bieten können.“ Er wird auch in den nächsten Tagen mit seinem Klassenlehrer Herrn Scherb digital kommunizieren müssen. Wie alle Schülerinnen und Schüler der IGS.

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Gruppensport und private Feiern eingeschränkt

Cochem. Am Dienstag, 20. Oktober, wurde im Landkreis die Alarmstufe „rot“ erreicht.  Der Warn- und Aktionsplan des Landes Rheinland-Pfalz sieht bei Erreichen einer neuen Gefahrenstufe die Sitzung einer regionalen Task Force vor, die von Seiten des Landes einberufen wird und über mögliche weitere Maßnahmen entscheidet. Im Rahmen dieser Task Force haben am Donnerstag,  daher Vertreter der Verwaltung und des Landes gemeinsam weitere Maßnahmen verabredet, die aufgrund der Alarmstufe „rot“ erforderlich sind. Alle Maßnahmen werden in Form einer Allgemeinverfügung geregelt, die am Samstag veröffentlicht wird und am Tag nach ihrer Veröffentlichung in Kraft tritt. Folgende neue Einschränkungen werden damit ab Sonntag gelten:  ·         Private Feiern Veranstaltungen nicht gewerblicher Art (z.B. private Feiern wie Hochzeiten, Geburtstage, etc.) mit zuvor eindeutig festgelegtem Teilnehmerkreis sind sowohl in geschlossenen Räumen, die angemietet oder zur Verfügung gestellt werden, als auch im Freien mit bis zu 15 gleichzeitig anwesenden Personen zulässig. Im privaten Raum (z.B. in der eigenen Wohnung) wird dringend empfohlen, die Personenzahl auf maximal 10 Personen und höchstens zwei Hausstände zu begrenzen. ·         Schulen An allen Schulen im Landkreis Cochem-Zell gilt während der gesamten Schulzeit, einschließlich des Unterrichts, eine Maskenpflicht. Ausgenommen davon sind Grundschulen, die Primarstufe an Förderschulen sowie Schulen mit dem Förderschwerpunkt ganzheitliche Entwicklung oder dem Förderschwerpunkt motorische Entwicklung.  ·         Sport: Das gemeinsame sportliche Training ist nur mit bis zu 30 Personen auf Sportanlagen im Freien bei festen Kleingruppen zulässig. Die Durchführung von Wettkampfsimulationen ist nicht zulässig. Duschen und nicht räumlich getrennte Umkleiden dürfen nur von einer Person zeitgleich genutzt werden.  Wettkämpfe können stattfinden, jedoch ohne Zuschauer. Zudem sollen auch nach dem Training und nach den Wettkämpfen keine Feiern erfolgen. Im Innenbereich (z.B. Hallen) ist das gemeinsame sportliche Training nur mit bis zu 5 Personen bei festen Kleingruppen zulässig. Zudem wird die Anzahl der zeitgleich anwesenden Personen auf eine Person pro 20 m² Fläche begrenzt.  Die Durchführung von Wettkampfsimulationen sowie Kontaktsport ist nicht zulässig. Duschen und nicht räumlich getrennte Umkleiden dürfen auch hier nur von einer Person gleichzeitig genutzt werden.   Auch hier sind bei Wettkämpfen keine Zuschauer zugelassen. Die Regelungen aus der ersten Allgemeinverfügung zu Veranstaltungen im Innen- und Außenbereich bleiben auch bei dieser Allgemeinverfügung  weiter bestehen. Auch die Maskenpflicht im Bereich der Hängeseilbrücke (Seite Sosberg) und im innerstädtischen Bereich der Stadt Cochem bleibt bestehen und wurde um die alte Moselbrücke erweitert. Die komplette Allgemeinverfügung finden Sie unter: https://www.cochem-zell.de/kv_cochem_zell/Unsere%20Themen/Gesundheitsamt/Rechtsgrundlagen/ Alle Maßnahmen gelten zunächst für zwei Wochen. Nach 14 Tagen wird erneut anhand des Infektionsgeschehens beraten.Am Dienstag, 20. Oktober, wurde im Landkreis die Alarmstufe „rot“ erreicht.  Der Warn- und Aktionsplan des Landes Rheinland-Pfalz sieht bei Erreichen einer neuen Gefahrenstufe die Sitzung einer regionalen Task Force vor, die von Seiten des Landes…

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