Störche bekommen in Gödenroth ein Zuhause

Hunsrück/Nahe. Schon vor einigen Wochen wurden in Gödenroth im Hunsrück mehrere Störche gesichtet. Nun haben Ortsbürgermeister Gerd Emmel und mehrere ehrenamtliche Helfer reagiert und auf einer großen Freifläche ein Storchennest aufgestellt.

In der Nähe eines Bachlaufs soll sich der Storch in der Gemeinde ansiedeln. Der Verteilnetzbetreiber Westnetz stellte für den Nestbau einen Strommast zur Verfügung und die Firma SPIE SAG unterstützte die Gemeinde beim Stellen des Mastes.

Zum Aufstellen des Mastes erhielt der Bagger zuerst einen Bohr-Aufsatz, um ein zwei Meter tiefes Loch bohren zu können. Dort wurde der knapp zwölf Meter hohe Mast hineingesetzt und anschließend mit Erde befestigt. Damit die Tiere überhaupt nisten können, wurde auf der Spitze des Mastes ein Nest befestigt. Das Nest besteht aus einer Metallkonstruktion, auf die eine Holzplatte aufgeschraubt wurde. Schon Tage zuvor bauten die Helfer aus Haselnuss- und Weidenästen das Nest. Bevor dieses an den Mast angeschraubt wurde, färbte der Gemeindearbeiter das Nest weiß ein, um dem Storch „vorzugaukeln“, dass das Netz bereits von anderen Störchen genutzt wurde.

„Mehrere Bürgerinnen und Bürger haben Störche auf den Feldern und in der Nähe des Dorfes fliegen gesehen. Mit dem neuen Brutplatz wollen wir den Storch in unserer Gemeinde ansiedeln und so den Bestand sichern. Die Tiere sind eine Bereicherung für Mensch, Natur und unsere Nachwelt“, freut sich Emmel über den Bau des Storchennestes. Westnetz stellte den Strommast zur Verfügung, die Firma SPIE SAG half beim Aufstellen des Mastes. Jetzt müssen die Störche die neue Brutstätte nur noch ausfindig machen.

Auf der großen Wiese in der Nähe des Weihers hat jeder die Möglichkeit einen Blick auf das Nest zu werfen. Die Felder und Feuchtwiesen bieten ideale Lebensbedingungen. Auch ein kleiner Bachlauf befindet sich in direkter Nähe.

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