Leitungstrassen von Gashochdruckleitungen werden gepflegt

Hunsrück/Nahe. Erdgas-Transportleitungen müssen aus Sicherheitsgründen jederzeit zugänglich sein und daher auch von Bewuchs freigehalten werden. Darüber hinaus können Wurzeln von Sträuchern und Buschwerk Versorgungsleitungen gefährden und auch beschädigen. Um dies zu vermeiden, kontrolliert der Verteilnetzbetreiber Westnetz im Regionalzentrum Rhein-Nahe-Hunsrück regelmäßig die Leitungstrassen auf Dichtheit, Baustellen, Bebauung und Bewuchs.

Ist ein Trassenfreischnitt notwendig wird ein hierfür qualifiziertes Dienstleistungsunternehmen mit der Pflege der Trasse beauftragt. Mit einem speziellen Mulchgerät wird dann die Trasse der Gasleitung von Wurzeln und Sträuchern freigehalten. Solche Ausholzarbeiten dürfen nur im Zeitraum von November bis Februar durchgeführt werden.

Mitte letzter Woche war Thomas Häbel, mobiler Mitarbeiter bei Westnetz, zusammen mit zwei Mitarbeitern des Dienstleistungsunternehmens Ternes aus Boppard-Udenhausen unterwegs, um die Trasse der Gashochdruckleitung nahe Unzenberg von der Pflanzendecke freizuschneiden. Zuvor wurde eine Kontrolle dieses gesamten Leitungsabschnittes durchgeführt, der von Dill circa 30 Kilometer bis zur Trennstelle nach Schweppenhausen führt.

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