Sukzessive Inbetriebnahme der RHE-Vergärungsanlage

Hunsrück/Nahe. Die Rhein-Hunsrück Entsorgung (RHE) schaut weiter genau hin: Biomüll in der Restmülltonne? Störstoffe in der Biotonne? Das passiert vor dem Hintergrund der Inbetriebnahme der neuen Vergärungsanlage. Diese geht nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit in den Probebetrieb.

Ein Prozess, der einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen wird. »Zunächst wird die Vergärungsanlage mit dem Bioabfall anderer Anlagen ‚angeimpft‘. Nur so können wir die für die Gärung notwendige Mikroorganismen und Bakterien in der Anlage ‚ansiedeln‘«, sagt Tobias Mladek (mehr Info gibt er in unserem Video).

Nach und nach wird dann auch der Bioabfall aus dem Kreis in der Vergärungsanlage verwertet. Bis zur finalen Übergabe der Anlage an die RHE im Herbst wird ein Teil des Biomülls umgeschlagen. Wenn diese auf 100 Prozent läuft, landet der Bioabfall gänzlich in der neuen Anlage. Rund 13 000 Tonnen fallen pro Jahr im Rhein-Hunsrück-Kreis an.

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