Sturmtief Niklas: Alte Dreschscheune einsturzgefährdet

Oberhausen b. Kirn. Die Oberhauser Dreschscheune in Augenschein nahmen heute morgen Oberhausens Bürgermeister Thomas Jung und Mitglieder des Gemeinderates zusammen mit Norman Barth von der Verbandsgemeinde.

Um die Gruppe über die momentane Situation und die Auswirkungen des Orkans Niklas  umfassend zu informieren, wurde eine "Rundreise" durch den rund 100 Jahre alten Dreschschuppen und den gesamten Ort gemacht.

Sauber ist es in der Dreschscheune, nur ein bisschen Staub liegt auf den Werkzeugen der Gemeinde. Dieser dient ihr seit Jahren als Lager für Maschinen und Baumaterial. Aber früher, als hier noch gearbeitet, gedroschen wurde, hat es mächtig gestaubt, erzählt Bürgermeister Jung. 

Einer der stärksten Stürme der vergangenen Jahre

Der Orkan "Niklas" gehörte zu den stärksten Stürmen der vergangenen 30 Jahre, er hat dem alten Dreschschuppen mächtig zugesetzt. An vielen Stellen ist das Dach abgedeckt, Teile des Vordaches sind weggeflogen und eine der Hauptstützen wurde aus dem Bodenanker gerissen. Aufgrund der Gefahr von umherfliegenden Gebäudeteilen, wurde die Kreisstraße 11 vor der Scheune voll gesperrt.

"Aktuell haben wir drei Gedankenmodelle. Die Schäden kostengünstig zu sanieren, auf der vorhandenen Gebäudesubstanz etwas Neues zu errichten oder ein kompletter Abriss und somit ein Neubau einer kleinen Halle. Teile des Dreschschuppen sind zurzeit einsturzgefährdet", erläuterte Thomas Jung die Situation.  Der Sturm hat ebenfalls an dem Kindergarten und dem Gemeindehaus Schäden am Dach angerichtet, die aber über die Versicherung ordnungsgemäß und zügig repariert werden.  

Fotos: Schmitt

 

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