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Update: Brutale Massenschlägerei in Kirn / Zeugen gesucht

Kirn Stadt. Es sind Bilder wie von einer Straßenschlacht: Dutzende, teils bewaffnete Schläger gingen in der vergangenen Nacht in der Kirner Innenstadt aufeinander los.

Nach ersten Angaben gerieten gegen 21.15 Uhr etwa 30 Personen im Kreuzungsbereich Kallenfelser Straße, Steinweg und Amthofstraße aneinander. Auslöser soll nach Zeugenaussagen eine zunächst harmlose Schubserei vor einem Dönerladen gewesen sein - die allerdings in einer handfesten Schlägerei endete, bei der auch Eisenstangen, Holzlatten, Steine und weitere Hilfsmittel zum Einsatz kamen. Selbst auf Personen die bereits auf dem Boden lagen, so Augenzeugen, wurde mit Stangen weiter eingeschlagen.

Zahlreiche Notrufe wurden umgehend von Anwohnern abgesetzt. Die Polizei griff mit einem großen Aufgebot an Einsatzkräften - unter anderem auch Hundeführern - ein. Auch Feuerwehr und Rettungsdienste waren mit zahlreichen Einsatzwagen vor Ort. Zeugen berichten von mehreren Verletzten. Nach rund drei Stunden normalisierte sich die Lage, so dass die Kallenfelser Straße gegen Mitternacht wieder geöffnet wurde.

Update vom 2. September / Ermittler suchen Zeugen

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, handelt es sich bei den Beteiligten größtenteils um Mitglieder zweier Familien. Insgesamt wurden bei der Schlägerei sieben Personen verletzt, drei davon schwer. Die Kriminalinspektion Bad Kreuznach ermittelt nun wegen Landfriedensbruches und Körperverletzung. Die Ermittlungsgruppe bittet alle Personen, die am Montagabend  Beobachtungen gemacht haben, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen, Telefon 0 67 52 / 15 60.

Fotos und Video können über das Hinweisportal der Polizei hochgeladen werden:

https://rlp.hinweisportal.de/

 

 

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Kommentar von Gerard
Ich verstehe den hier offen vorgetragenen Rassismus nicht. Ich habe Kirn auch schon vor diesem Vorfall als aggressiv wahrgenommen. Wie oft wurde ich schon in diesem "Städtchen" ohne ersichtlichen Grund beleidigt oder beschimpft. Das einzige Erlebnis in meinem 70 Jahre alten Leben, das ich in Zusammenhang mit körperlicher Gewalt bringen möchte, fand in Kirn statt. Das zwar bereits im Jahr 1977. Jedoch gab es zu diesem Zeitpunkt noch keine Asylbewerber. Vielleicht sollte der Auslöser dieser Gewaltbereitschaft evtl. an anderen sozialen Komponenten festgemacht werden. Es ist aber so einfach den "Fremden" an den Pranger zu stellen. Nachdenken hilft!
Kommentar von Alexandra
Der Staat verwendet seit 2015 Steuergelder in unglaublichen Dimensionen nicht mehr nur für „ hoheitliche Aufgaben“, sondern agiert mehr und mehr wie eine NGO, die unkontrolliert Menschen, ohne Anspruch auf Asyl und Identitätsnachweise, mit mehr oder weniger gefährlicher Vita, in unser Land einlädt. Dies rächt sich nun und die Bürger dieses Landes haben ein Recht darauf, dass die Politik endlich angemessen gegensteuert. DAFÜR zahlen wir nämlich auch Steuern. Wer sich nicht an unsere Gesetze hält, keinen Asylanspruch hat und noch von der Allgemeinheit alimentiert wird, soll weiter in Deutschland bleiben dürfen? Die naiven Leute, die das gut findet, sollen sich entsprechend verbürgen und die Verantwortung für diese Menschen übernehmen.... z. B. nun auch die Behandlungs - und Anwaltskosten dieser „ Diskussionsrunde“.
Woher diese menschenverachtende Gewalt kommt... darüber kann man spekulieren. Ein humanistisches Weltbild dürfte aber bei keinem dieser Schläger vorhanden sein.
Kommentar von Sabine
Was muss einem Menschen passiert sein, damit er alle Hemmungen verliert!?

An Brutalität kaum zu überbieten. Auch ich hab Angst, Nachts durch Kirn zu laufen, solange die da "Vendetta" "spielen".

Allerdings finde ich, dass man sich rassistische Kommentare einfach sparen kann! Es gibt schon genug Hass, warum noch mehr schüren?
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