Alkoholfahrt endet im Vorgarten - Fahrer flüchtet zu Fuß

VG Langenlonsheim. Die Autofahrt eines alkoholisierten Pkw-Fahrers endete gestern im Vorgarten eines Hauses in Langenlonsheim.

Am Sonntag, 28. November, kam es kurz nach Mitternacht zu einem Verkehrsunfall in der Weidenstraße in Langenlonsheim. Hierbei befuhr ein 25-jähriger Mercedes-Fahrer Die Weidenstraße aus Richtung Bundesstraße 48 in Fahrtrichtung Naheweinstraße. Vermutlich aufgrund der Alkoholisierung kam er nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem dort geparkten Audi. Dadurch kam er wenig später nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach einen Gartenzaun und endete schließlich im Vorgarten eines dortigen Anwesens.

Der Fahrer flüchtete im Anschluss fußläufig in Richtung Naheweinstraße. Dank eines aufmerksamen Zeugen konnte er dabei beobachtet werden, sodass die Beamten der Polizeiinspektion Bad Kreuznach den Fahrer kurz darauf antreffen konnten. Der kurze Hosen tragende Fahrer (bei Temperaturen um den Gefrierpunkt) beatmete das Atemalkoholgerät mit 1,89 Promille, sodass ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Gegen ihn werden nun mehrere Strafverfahren eingeleitet. Die Beamten schätzen den Gesamtschaden auf ca. 11.000 Euro. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

weiterlesen