Regionaler Honig von der Rehner-Blumenwiese

Bretzenheim. Seit diesem Sommer arbeitet die Familiengärtnerei Rehner aus Bad Kreuznach in ihrer neuen Gewächshausanlage in Bretzenheim nach SooNahe-Kriterien und bietet dort seit kurzem auch Bienen eine besondere Heimstatt. Rund um das neue Gebäude wurde im Sommer eine "Bienenwiese" angelegt, auf der Bienen des SooNahe-Mitglieds "Bienengarten" (Familie Rabold aus Hargesheim) regionalen Honig produzieren. (Siehe dazu auch das WochenSpiegel-VIDEO!)

Ein wichtiger Beitrag für den Bienen- und Insektenschutz sowie die Biodiversität leistet seit kurzem die Familiengärtnerei Rehner. Im vergangenen Sommer wurde in Zusammenarbeit mit der Imkerfamilie Rabold aus Hargesheim rund um das neue Rehner-Gewächshaus in Bretzenheim eine 1,3 Hektar große Wildblumenwiese gepflanzt. Dort sammeln die Bienenvölker von Imkerfamilie Rabold fleißig Nektar.(Siehe dazu auch das WochenSpiegel-VIDEO!) Ab dem kommenden Jahr wird es den regional erzeugten Honig von der Rehner-Wiese, der zudem das Logo der Regionalmarke SooNahe trägt, im Gartencenter zu kaufen geben – und das in Pfandgläsern. Und ein weiteres Projekt für den Artenschutz ist bereits geplant: Zukünftig ist eine 0,3 Hektar große Fläche vorgesehen, die Reptilien wie Eidechsen aber auch Igeln und Kriechtieren einen Lebensraum bieten soll. Die Produktion im neuen Gewächshaus in Bretzenheim wird vom Inhaber Karl Rehner gemeinsam mit seinem Sohn Tobias geleitet. Sie beschäftigen drei weitere Mitarbeiter an diesem Standort. Im Oktober 2018 wurde der Bau der großen Gewächshaus-Anlage genehmigt, bereits Ende April 2019 konnten dann erste Pflanzen eingetopft werden. Seither werden hier Blumen, Kräuter, Gräser und Gemüsepflanzen für die nur drei Kilometer entfernte Verkaufsstelle in Bad Kreuznach produziert. Die Familiengärtnerei ist SooNahe-Mitglied und achtet deshalb auf eine umweltschonende Produktion. So arbeiten die geschlossenen Bewässerungssysteme ausschließlich mit Regenwasser. Die Pflanzen werden in einem torfreduzierten Topfsubstrat gezüchtet, welches zur Hälfte aus Holzfasern und Naturton besteht. Außerdem bestehen die „Töpfe“, in denen die Pflanzen zum Verkauf angeboten werden, aus 100 Prozent recyceltem Plastik und können nach dem Einpflanzen wieder beim Gartencenter abgegeben werden.

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