Schöneberg: Kripo legt falschen Dachdeckern das Handwerk

VG Langenlonsheim. Diese Rechnung ging nicht auf: Weil eine Familie aus Schöneberg statt der vereinarten 800 plötzlich 10.000 Euro für Dachdeckerleistungen zahlen sollte, rief sie die Polizei. Und die zog die betrügerischen Handwerker umgehend aus dem Verkehr.

Eine Dachrinne sollten sie reparieren, die vier Männer, die sich als qualifizierte Dachdecker ausgaben. Als die Arbeit schließlich erledigt war, wollten die Männer stattdessen 10.000 Euro haben. Statt zu zahlen, rief die Famillie aus Schöneberg lieber die Polizei - und die stellte fest, dass die vermeintlichen Dachdecker keinerlei Gewerbeberechtigungen besaßen. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Leistungsbetrugs ein und stellten außerdem das Fahrzeug der vier Männer sicher - um weitere Straftaten zu verhindern.

Polizei warnt vor unseriösen Haustürangeboten

Die Polizei warnt eindringlich vor Handwerkerkolonnen, die spontan mit Hauseigentümern in Kontakt treten, um Hausreparaturen oder Säuberungsarbeiten zu einem relativ niedrigen Preis auszuführen. Erst nach Beendigung der Arbeiten folgen in aller Regel völlig überhöhte Geldforderungen und es wird ein hoher Barzahlungsdruck auf die meist älteren Hauseigentümer ausgeübt.

Lassen Sie sich also nicht auf schnelle Haustürangebote mit angeblich qualifizierten Handwerkern ein, da vereinbarte Arbeiten in aller Regel nicht fachgerecht ausgeführt werden und zudem noch unverhältnismäßig hohe Preisforderungen nach sich ziehen. Zahlen Sie auf keinen Fall die überhöhten Geldforderungen und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Im Zweifelsfall benachrichtigen Sie die Polizei über Notruf oder unter den bekannten Anschlüssen Ihrer zuständigen Dienststellen.

 

 

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AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

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