Mittelrheinkirsche im Schulunterricht

Hunsrück/Nahe. Der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal bietet für Schulen einen erlebnisreichen Vormittag rund um die Mittelrhein-Kirschen in Filsen an. Das Angebot soll im nächsten Jahr ausgeweitet werden.

Der Sortengarten in Filsen, in dem mehr als 100 Obstbäume der alten Mittelrheinsorten wachsen, wird durch ein Bildungsangebot des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal zum außerschulischen Lernort! Gemeinsam mit dem Dienstleistungszentrum Ländliche Raum und der Umweltpädagogin Sabine Gehrlein wurde dazu ein Konzept erarbeitet, das Schülerinnen und Schülern der 3. bis 6. Klassenstufen einen Tag der Sortenvielfalt bietet.

Woran kann man verschiedene Kirschsorten überhaupt erkennen, welche Merkmale weist ein Kirschstein auf und welchen Tieren bieten die Obstwiesen ein Zuhause? Wieso wachsen im Mittelrheintal überhaupt so viele alte Sorten und warum sollten wir diese erhalten? All das sind Themen, die die Kinder in Filsen unter pädagogischer Anleitung erforscht und erkundet haben. Während der Pausen wurden fleißig Kirschen genascht. Absolutes Highlight und ein erfolgreicher Abschluss der Veranstaltung war das Kirschstein-Weitspucken an der nahegelegenen Grillhütte, an dem sich Schülerinnen und Schüler wie Lehrer mit Freude und zunehmenden Ehrgeiz beteiligten. Für die Heimreise gab es für jeden noch eine Hand voll Kirschen mit auf dem Weg.

Die Unterrichtseinheit in Filsen in diesem Jahr war ein erster Testlauf für das Bildungsangebot, das im kommenden Jahr ausgeweitet werden soll. Interessierte Schulen können sich schon jetzt für eine Teilnahme im Jahr 2022 bei Nico Melchior (n.melchior@zv-welterbe.de, Tel. 0 67 71 / 59 95 46) melden.

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