40 Jahre im Einsatz

Simmern. Am Sonntag, 23. September feiern die Malteser im Rhein-Hunsrück-Kreis ihre Gründung in der Biebertalhalle in Reich.

In der Biebertalhalle in Reich findet um 9 Uhr der Festgottesdienst mit dem anschließenden Festakt statt. Am Nachmittag gibt eine Ausstellung einen Einblick in die Arbeit der Malteser im Landkreis in den vergangenen 40 Jahren.

Im Jahr 1972 legte Franz Otto Hansen den Grundstein für die Malteser-Gliederung. Was mit einem Lehrgang in Erster Hilfe und einem anschließenden Schwesternhelferinnenkurs im St. Josef Krankenhaus in Simmern begann und mit wenigen Aktiven im Sanitätsdienst weitergeführt wurde, hat sich bis heute zu einem wichtigen Teil des Hilfssystems im Landkreis entwickelt. In der sogenannten SEG-V, der "Schnellen Einsatzgruppe Verpflegung" sind 40 Malteser ehrenamtlich im Einsatz. Diese Gruppe rückt im Großschadensfall im Rahmen des Katastrophenschutzes aus. Die Gruppe übernimmt außerhalb von Notfällen die Versorgung von Veranstaltungen wie dem Rheinland-Pfalz-Tag oder dem Ehrenamtstag im letzten Jahr.

Typisch für die Malteser sind natürlich die Kurse in Erster Hilfe. Ob für junge Leute, die ein Seminar in den Lebensrettenden Sofortmaßnahmen besuchen müssen oder für Großeltern, die lernen wollen, wie sie sich bei Notfällen mit ihren Eltern verhalten sollen. Die Malteser bieten die entsprechenden Lehrgänge an.

Neben den Erwachsenen gehören die Kinder und Jugendlichen ebenfalls zum Malteser Hilfsdienst. Zwei Gruppen zählt die Malteser Jugend mittlerweile. Sie hat sich Bildungsarbeit, aktive Freizeitgestaltung, malteserspezifische Ausbildung und soziales Engagement zum Ziel ihrer Arbeit gesetzt.

Ein weiterer Schwerpunkt des Engagements der Malteser ist die Osteuropahilfe. Kontinuierlich wird sozialen Einrichtungen in Rumänien mit verschiedenem Material, von Kleidung bis zu in Deutschland ausrangierten, aber funktionstüchtigen medizinischen Geräten, geholfen.

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