Ein Zentner Marihuana am Flughafen Hahn sichergestellt

Simmern. Verpackt in kleinen Lebensmittelpäckchen und verteilt über drei Koffer: so versuchten drei Briten rund einen Zentner Rauschgift von Jamaica über Deutschland nach Großbritannien zu schmuggeln. Am Flughafen Hahn gingen die Schmuggler dem Zoll ins Netz.

Der Zoll hat drei britische Staatsbürger, die mit einem Zentner Marihuana nach London ausreisen wollten, am Flughafen Hahn festgenommen. Die beiden 19 und 24 Jahre alten Frauen sowie ein 47-jähriger Brite hatten die 49 Kilogramm Marihuana auf 36 Lebensmittelkartons verteilt, die in drei Gepäckstücken verstaut waren.

Die drei Beschuldigten waren am vergangenen Sonntag, 13. Januar, über den Flughafen Frankfurt/Main aus Jamaika kommend nach Deutschland eingereist. Von hier aus fuhren sie mit ihrem brisanten Gepäck in einem Taxi in die Nähe des Flughafens Hahn und übernachteten dort in einem Hotel. Am frühen Morgen des Montag, 15. Januar, sollte der Weiterflug nach London-Stanstead erfolgen.

Bei einer Sicherheitskontrolle der Gepäckstücke wurde der Zoll informiert, der daraufhin das Gepäck kontrollierte und anhand der Gepäckanhänger die Besitzer der drei Koffer ermittelte. Gemeinsam mit Beamten der Bundespolizei erfolgte dann die vorläufige Festnahme der drei Reisenden. Ermittler der Zollfahndung Frankfurt am Main übernahmen anschließend die weiteren Ermittlungen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach wurden die drei Beschuldigten dem Haftrichter beim Amtsgericht Bad Kreuznach vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete.

"Die Beschuldigten waren wohl der Meinung, dass ein innereuropäischer Flug vom Flughafen Hahn nach London für sie ungefährlicher sei. Hier hatten sie sich allerdings getäuscht", so Hans-Jürgen Schmidt, Sprecher der Frankfurter Zollfahndung.

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