Filmfest Simmern: Die ersten Gewinner stehen fest

Hunsrück/Nahe. Filme aus Simmern und Münster-Sarmsheim im Kreis Bingen haben die Preise im Kurzfilmwettbewerb für Kinder und Jugendliche der 2. Ausgabe der HEIMAT EUROPA Filmfestspiele gewonnen. Bei der von Festspielleiter Urs Spörri moderierten Preisverleihung wurden die Gewinner von Netflix-Star Luise Befort gekürt.

Der Jury-Preis wurde von der Kurzfilmjury, bestehend aus Marianne Scheid und Andrea Lehmen vom KulturKino Kaimt, Annette Prinz als Vertreterin des Pro-Winzkino Simmern, Vorjahressiegerin Melina Michel sowie Anke Andres als Vertreterin der Lichtspiele Wadern vergeben.

Der Pro-Winzling 2020 für den Besten Kurzfilm ging an Leander Bauer aus Münster-Sarmsheim für den Film URLAUB IM KOPF EXTENDED. In der Begründung der Jury, die Annette Prinz verlas, heißt es: “Überzeugt hat uns die durchgängige Geschichte und das Drehbuch. Es gab sehr gute Effekte und auch die Musikuntermalung hat uns sehr gut gefallen. Alle Begriffe wurden berücksichtigt und vor allem gab es einen wirklich schönen Abschlussgedanken. Für all dies in Summe vergeben wir den Jury-Preis 2020 für den besten Kurzfilm in der Kategorie Kinder und Jugendliche an Leander Bauer für den Film URLAUB IM KOPF EXTENDED“.

Den Patinnen-Preis 2020 von Luise Befort gewann das Team von Johanna Leikam  aus Argenthal mit Luisa Dämgen aus Mengerschied und Emmy Wytzes aus Nannhausen mit ihrem Film URLAUB VON ZUHAUSE. „Den Preis verliehe ich dafür, dass aus einer ernsten Thematik heraus der Aspekt „Zusammenhalt“ in einer schönen Geschichte erzählt wird, die mich sehr berührte“, so die junge Schauspielerin Luise Befort.

Der Publikums-Preis 2020 wurde per Hupometer ermittelt und ging ebenfalls an den Film URLAUB VON ZUHAUSE.

Luise Befort sprach zudem an alle Teilnehmer lobende Erwähnungen für ihre Filme aus. Sie war vor allem von den durchweg sehr ernsten und wichtigen gesellschaftlichen Aspekten, die die Kinder- und Jugendfilme thematisierten begeistert.

Die Filme des Kinder- und Jugend-Kurzfilmwettbewerbs wurden am Samstag Abend im Rahmen des Jugendfestivals #hunsrückvibez auf der Leinwand im Autokino aufgeführt und die Preisträger anschließend von Preis-Patin Luise Befort gekürt. Neben den begehrten Trophäen der Pro-Winzlingen erhielten die Gewinner Geldpreise - gestiftet vom Pro-Winzkino Simmern. Darüber hinaus erhielten alle Teilnehmer einen Kinogutschein. Im Anschluss an die Preisverleihung spielte die bekannte Band Juno17.

Am Samstag, 5. September erfolgt nun noch im Rahmen der Preisverleihung zum Spielfilmwettbewerb auch die Präsentation der Filme des Kurzfilmwettbewerbs für Erwachsene mit anschließender Prämierung. Insgesamt acht Filme wetteifern im Hauptwettbewerb um die begehrte Auszeichnung des „Edgar“ in der Kategorie „Bester moderner Heimatfilm“ aus Deutschland, der von Schauspielerin Katja Riemann als Preispatin verliehen wird.

Bis dahin erwartet die Besucher der HEIMAT EUROPA Filmfestspiele noch jeden Abend ein außergewöhnliches und abwechslungsreiches Programm aus Wettbewerbsfilmen, Blockbustern und spannenden Live-Bands im Autokino Simmern. 

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Gruppensport und private Feiern eingeschränkt

Cochem. Am Dienstag, 20. Oktober, wurde im Landkreis die Alarmstufe „rot“ erreicht.  Der Warn- und Aktionsplan des Landes Rheinland-Pfalz sieht bei Erreichen einer neuen Gefahrenstufe die Sitzung einer regionalen Task Force vor, die von Seiten des Landes einberufen wird und über mögliche weitere Maßnahmen entscheidet. Im Rahmen dieser Task Force haben am Donnerstag,  daher Vertreter der Verwaltung und des Landes gemeinsam weitere Maßnahmen verabredet, die aufgrund der Alarmstufe „rot“ erforderlich sind. Alle Maßnahmen werden in Form einer Allgemeinverfügung geregelt, die am Samstag veröffentlicht wird und am Tag nach ihrer Veröffentlichung in Kraft tritt. Folgende neue Einschränkungen werden damit ab Sonntag gelten:  ·         Private Feiern Veranstaltungen nicht gewerblicher Art (z.B. private Feiern wie Hochzeiten, Geburtstage, etc.) mit zuvor eindeutig festgelegtem Teilnehmerkreis sind sowohl in geschlossenen Räumen, die angemietet oder zur Verfügung gestellt werden, als auch im Freien mit bis zu 15 gleichzeitig anwesenden Personen zulässig. Im privaten Raum (z.B. in der eigenen Wohnung) wird dringend empfohlen, die Personenzahl auf maximal 10 Personen und höchstens zwei Hausstände zu begrenzen. ·         Schulen An allen Schulen im Landkreis Cochem-Zell gilt während der gesamten Schulzeit, einschließlich des Unterrichts, eine Maskenpflicht. Ausgenommen davon sind Grundschulen, die Primarstufe an Förderschulen sowie Schulen mit dem Förderschwerpunkt ganzheitliche Entwicklung oder dem Förderschwerpunkt motorische Entwicklung.  ·         Sport: Das gemeinsame sportliche Training ist nur mit bis zu 30 Personen auf Sportanlagen im Freien bei festen Kleingruppen zulässig. Die Durchführung von Wettkampfsimulationen ist nicht zulässig. Duschen und nicht räumlich getrennte Umkleiden dürfen nur von einer Person zeitgleich genutzt werden.  Wettkämpfe können stattfinden, jedoch ohne Zuschauer. Zudem sollen auch nach dem Training und nach den Wettkämpfen keine Feiern erfolgen. Im Innenbereich (z.B. Hallen) ist das gemeinsame sportliche Training nur mit bis zu 5 Personen bei festen Kleingruppen zulässig. Zudem wird die Anzahl der zeitgleich anwesenden Personen auf eine Person pro 20 m² Fläche begrenzt.  Die Durchführung von Wettkampfsimulationen sowie Kontaktsport ist nicht zulässig. Duschen und nicht räumlich getrennte Umkleiden dürfen auch hier nur von einer Person gleichzeitig genutzt werden.   Auch hier sind bei Wettkämpfen keine Zuschauer zugelassen. Die Regelungen aus der ersten Allgemeinverfügung zu Veranstaltungen im Innen- und Außenbereich bleiben auch bei dieser Allgemeinverfügung  weiter bestehen. Auch die Maskenpflicht im Bereich der Hängeseilbrücke (Seite Sosberg) und im innerstädtischen Bereich der Stadt Cochem bleibt bestehen und wurde um die alte Moselbrücke erweitert. Die komplette Allgemeinverfügung finden Sie unter: https://www.cochem-zell.de/kv_cochem_zell/Unsere%20Themen/Gesundheitsamt/Rechtsgrundlagen/ Alle Maßnahmen gelten zunächst für zwei Wochen. Nach 14 Tagen wird erneut anhand des Infektionsgeschehens beraten.Am Dienstag, 20. Oktober, wurde im Landkreis die Alarmstufe „rot“ erreicht.  Der Warn- und Aktionsplan des Landes Rheinland-Pfalz sieht bei Erreichen einer neuen Gefahrenstufe die Sitzung einer regionalen Task Force vor, die von Seiten des Landes…

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