Hunsrück Klinik begrüßt erstes Baby 2022

Hunsrück/Nahe. In der Hunsrück Klinik Simmern hat das erste Kind im neuen Jahr ein wenig auf sich warten lassen. Doch am 3. Januar durften Eltern und Personal für 2022 das erste Neugeborene begrüßen. Um 18.30 Uhr erblickte der kleine Noah Braun das Licht der Welt. Mit 3 200 Gramm und einer Größe von 53 Zentimetern erfreut sich der Junge bester Gesundheit.

Mutter und Kind sind wohl auf. Die stolzen Eltern Susanne und Michael Braun können ihr Glück kaum fassen: „Wir sind so glücklich, Noah gesund und munter in den Armen zu halten. Wir fühlen uns hier in der Klinik und im Kreißsaal besonders gut aufgehoben. Alle Hebammen, Ärzte und Schwester waren sehr einfühlsam. Wir danken dem kompletten Team für die liebevolle und kompetente Betreuung.“ Mit seinem Namen liegt der kleine Noah voll im Trend: Wie auch Henry/Henri, Mateo/Matteo und Ben gehört er zu den beliebtesten Jungennamen im Jahr 2021 in der Hunsrück Klinik in Simmern. Insgesamt wurden im letzten Jahr noch sechs weitere Kinder mit diesem Namen geboren.

Auch für das Team rund um Dr. Kay Goerke, Chefarzt Gynäkologie und Geburtshilfe, ist das erste Kind im neuen Jahr immer etwas Besonderes: „Wir freuen und sehr, dass uns jedes Jahr so viele Schwangere und deren Familien ihr Vertrauen schenken. Bei uns sind sie nicht nur während der Geburt, sondern auch in der Zeit davor und danach in den besten Händen. Wir wünschen der kleinen Familie für die Zukunft alles Gute.“

561 Kinder wurden 2021 in der Klinik geboren

2021 kamen in der Hunsrück Klinik in Simmern 561 Kinder zur Welt. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Anstieg um 56 Kinder, da 2020 505 Babys zur Welt kamen. Die Abteilung Geburtshilfe kämpft somit weiterhin um eine kostendeckende Finanzierung, um die Versorgung junger Eltern im Hunsrück zu gewährleisten. Um eine Geburtshilfe kostenneutral betreiben zu können, sind generell 800 Geburten im Jahr notwendig.

Um Familien auch nach der Entlassung aus dem Krankenhaus zu unterstützen, hat die Hunsrück Klinik gemeinsam mit der LAG Hunsrück eine Online-Hebammensprechstunde ins Leben gerufen, die von examinierten Hebammen durchgeführt wird und Müttern zur Verfügung steht, die bis zur Geburt noch keine Nachsorgehebamme gefunden haben. Nähere Informationen finden Sie hier: https://www.kreuznacherdiakonie.de/krankenhaeuser/hunsrueck-klinik-simmern/

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AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

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