Hunsrück Klinik Simmern mit neuem Chef- und Oberarzt

Hunsrück/Nahe. Die Fachabteilung Orthopädie und Unfallchirurgie in der Hunsrück Klinik Simmern wird von Dr. Erik Rothenbach geleitet. Seit dem 1. September bildet er mit Privatdozent Dr. Stefan A. Müller, Chefarzt Allgemein- und Viszeralchirurgie, die chirurgische Doppelspitze der Klinik.

„Wir freuen uns, dass Dr. Rothenbach unsere Chefarzt-Riege komplettiert und mit ihm das Diagnose- und Behandlungsspektrum der Klinik erweitert wird“, betont die Ärztliche Direktorin. Dr. Elena Ribel während der offiziellen Einführungsfeier, stellvertretend für das gesamte Krankenhausdirektorium.

Der neue Chefarzt ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit der Zusatzbezeichnung Spezielle Unfallchirurgie und verfügt über eine Zulassung als Durchgangsarzt zur ambulanten und stationären Behandlung von Arbeits- und Wegeunfällen. Zu seinem neuen Verantwortungsbereich in Simmern gehört auch das seit 2015 zertifizierte Endoprothetikzentrum, das von Oberarzt Rudolf Benz geleitet wird.

"So wenig wie möglich, so viel wie nötig"

„Meinen Patienten möchte ich nicht nur mit einer qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung zur Seite stehen, sondern auch für jeden eine individuelle Lösung und Behandlungsmöglichkeit finden“, erklärt Rothenbach. „So wenig wie möglich, so viel wie nötig“, lautet sein Motto.

In Simmern möchte der 40-Jährige muskelschonende und minimal invasive Operationstechniken etablieren und setzte auf neue Behandlungsstrategien, deren Ziel der Erhalt der Gelenke und wichtigen Bandapparate ist. „Bei angeborenen Fehlstellungen wie O- oder X-Beine mit einer beginnenden Arthrose brauche es nicht zwingend einen künstlichen Gelenkersatz. Moderne OP-Techniken, wie zum Beispiel Umstellungsosteotomien erlauben es teilweise, den künstlichen Gelenkersatz über Jahre heraus zu zögern“, so Rothenbach weiter.

Rothenbach bringt umfassende Erfahrung in der Versorgung schwerstverletzter Unfallopfer mit Becken- und Wirbelsäulentraumata mit. Der aus Darmstadt stammende Mediziner studierte Humanmedizin in Mainz und war nach seiner Approbation an der Uniklinik in Mainz unter Prof. Dr. Dr. Rommens chirurgisch tätig. Zuletzt war Rothenbach Oberarzt am Ev. Stift St. Martin Koblenz, einem Traumazentrum der Maximalversorgung, wo er die Endoprothetik und Wechselendoprothetik mit dem Schwerpunkt Hüfte verantwortete. Seine medizinische Expertise wird von zahlreichen Weiterbildungen komplettiert.

Neuer Oberarzt Dr. Markus Goldhofer

Im unfallchirurgisch-orthopädischen Team von Rothenbach startet gleichzeitig ein neuer Oberarzt. Dr. Markus Goldhofer ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit der Zusatzbezeichnung Spezielle Orthopädische Chirurgie. Er besitzt umfangreiche Kenntnisse der gesamten arthroskopischen Gelenkchirurgie, minimalinvasive, schonende Therapieverfahren mit kleinsten Schnitten, und hat mit Rothenbach bereits in Mainz und Koblenz zusammengearbeitet.

„Mit Rothenbach als Chefarzt und Goldhofer als Oberarzt haben wir zwei erfahrene Spezialisten, die ihre Kenntnisse sowohl in der Versorgung der Patienten als auch in der Aus- und Weiterbildung der Kollegen einbringen werden. Gleichzeitig sichern wir die bestehende medizinische Expertise für unser Haus und die Hunsrück-Region“, so Ribel weiter.

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Gruppensport und private Feiern eingeschränkt

Cochem. Am Dienstag, 20. Oktober, wurde im Landkreis die Alarmstufe „rot“ erreicht.  Der Warn- und Aktionsplan des Landes Rheinland-Pfalz sieht bei Erreichen einer neuen Gefahrenstufe die Sitzung einer regionalen Task Force vor, die von Seiten des Landes einberufen wird und über mögliche weitere Maßnahmen entscheidet. Im Rahmen dieser Task Force haben am Donnerstag,  daher Vertreter der Verwaltung und des Landes gemeinsam weitere Maßnahmen verabredet, die aufgrund der Alarmstufe „rot“ erforderlich sind. Alle Maßnahmen werden in Form einer Allgemeinverfügung geregelt, die am Samstag veröffentlicht wird und am Tag nach ihrer Veröffentlichung in Kraft tritt. Folgende neue Einschränkungen werden damit ab Sonntag gelten:  ·         Private Feiern Veranstaltungen nicht gewerblicher Art (z.B. private Feiern wie Hochzeiten, Geburtstage, etc.) mit zuvor eindeutig festgelegtem Teilnehmerkreis sind sowohl in geschlossenen Räumen, die angemietet oder zur Verfügung gestellt werden, als auch im Freien mit bis zu 15 gleichzeitig anwesenden Personen zulässig. Im privaten Raum (z.B. in der eigenen Wohnung) wird dringend empfohlen, die Personenzahl auf maximal 10 Personen und höchstens zwei Hausstände zu begrenzen. ·         Schulen An allen Schulen im Landkreis Cochem-Zell gilt während der gesamten Schulzeit, einschließlich des Unterrichts, eine Maskenpflicht. Ausgenommen davon sind Grundschulen, die Primarstufe an Förderschulen sowie Schulen mit dem Förderschwerpunkt ganzheitliche Entwicklung oder dem Förderschwerpunkt motorische Entwicklung.  ·         Sport: Das gemeinsame sportliche Training ist nur mit bis zu 30 Personen auf Sportanlagen im Freien bei festen Kleingruppen zulässig. Die Durchführung von Wettkampfsimulationen ist nicht zulässig. Duschen und nicht räumlich getrennte Umkleiden dürfen nur von einer Person zeitgleich genutzt werden.  Wettkämpfe können stattfinden, jedoch ohne Zuschauer. Zudem sollen auch nach dem Training und nach den Wettkämpfen keine Feiern erfolgen. Im Innenbereich (z.B. Hallen) ist das gemeinsame sportliche Training nur mit bis zu 5 Personen bei festen Kleingruppen zulässig. Zudem wird die Anzahl der zeitgleich anwesenden Personen auf eine Person pro 20 m² Fläche begrenzt.  Die Durchführung von Wettkampfsimulationen sowie Kontaktsport ist nicht zulässig. Duschen und nicht räumlich getrennte Umkleiden dürfen auch hier nur von einer Person gleichzeitig genutzt werden.   Auch hier sind bei Wettkämpfen keine Zuschauer zugelassen. Die Regelungen aus der ersten Allgemeinverfügung zu Veranstaltungen im Innen- und Außenbereich bleiben auch bei dieser Allgemeinverfügung  weiter bestehen. Auch die Maskenpflicht im Bereich der Hängeseilbrücke (Seite Sosberg) und im innerstädtischen Bereich der Stadt Cochem bleibt bestehen und wurde um die alte Moselbrücke erweitert. Die komplette Allgemeinverfügung finden Sie unter: https://www.cochem-zell.de/kv_cochem_zell/Unsere%20Themen/Gesundheitsamt/Rechtsgrundlagen/ Alle Maßnahmen gelten zunächst für zwei Wochen. Nach 14 Tagen wird erneut anhand des Infektionsgeschehens beraten.Am Dienstag, 20. Oktober, wurde im Landkreis die Alarmstufe „rot“ erreicht.  Der Warn- und Aktionsplan des Landes Rheinland-Pfalz sieht bei Erreichen einer neuen Gefahrenstufe die Sitzung einer regionalen Task Force vor, die von Seiten des Landes…

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