Journalist Volker Boch tritt bei der Landratswahl an

Hunsrück/Nahe. Volker Boch tritt bei der Landratswahl als unabhängiger Kandidat an. Der 45-jährige Familienvater und erfahrene Journalist aus Laubach geht als parteiloser Bewerber ins Rennen und wirbt für „Gestaltung mit Herz und Verstand“.

Als unabhängiger Kandidat tritt der Laubacher Volker Boch zur Wahl des neuen Landrats im Rhein-Hunsrück-Kreis an. Der 45-jährige verheiratete Vater von zwei Kindern ist parteilos und will die Politik im Kreis „mit Herz und Verstand“ gestalten. „Ich lebe unheimlich gern im Rhein-Hunsrück-Kreis“, sagt Volker Boch, „unsere Region ist wunderschön und bietet viele Chancen.“

Mit einem engagierten, zielorientierten und inhaltlich geprägten Politikstil möchte der erfahrene Journalist die Region voranbringen. „Ich kandidiere nicht gegen eine Partei, sondern für den Rhein-Hunsrück-Kreis“, sagt Volker Boch, „wir haben viele Aufgaben – und die müssen wir gemeinsam angehen.“

Die Weiterentwicklung des Landkreises als lebens- und liebenswerte Region mit einer starken Infrastruktur liegt dem Kandidaten aus Laubach am Herzen. „Wir müssen als Region bereit sein, große Projekte anzugehen und dürfen uns nicht im politischen Klein-Klein verlieren“, sagt Volker Boch. „Beim ÖPNV ist der Kreis angetreten, um den Busverkehr so zu verbessern, dass möglichst viele Bürger profitieren. Das Gegenteil ist eingetreten: Wir zahlen Jahr für Jahr Millionen Euro an Steuergeldern, um oftmals leere Busse durch die Gegend fahren zu lassen. Fatal war auch die Schließung der Loreley-Kliniken.“

Rhein-Hunsrück-Kreis hat großes Potenzial

„Der Rhein-Hunsrück-Kreis hat großes Potenzial“, sagt Volker Boch, „um es zu nutzen, müssen wir viel stärker zum Handeln kommen.“ Er lenkt den Blick beispielhaft auf die Buga 2029, den Ausbau von Mobilfunk und Digitalisierung, die Realisierung der Mittelrheinbrücke und die Debatte um die Hunsrückquerbahn. Eine bürgernahe Klinikversorgung zu sichern und beim Bahnlärm lauter zu werden, sind für den unabhängigen Kandidaten weitere Kernaufgaben, ebenso wie gesellschaftliche Fragen rund um Integration, Ehrenamt, Jugend und Sport. „Wir müssen uns auch um den Flughafen Hahn endlich einmal eigene Gedanken machen.“ Eine serviceorientierte Verwaltung, ein sinnvolles Mobilitätskonzept sowie die Zukunft der Energiewende sind für ihn weitere wichtige Themen. „Wir brauchen gerade vor dem Hintergrund von Repowering und geänderten Abstandsvorgaben bei der Windkraft sowie beim Thema Freiflächen-Photovoltaik klare Strukturen, bevor uns erneut die Fakten einholen.“   

Zur Person:

Volker Boch wurde 1976 in Simmern geboren, wuchs in Gemünden auf und machte in Simmern sein Abitur. Als Journalist lernte der 45-Jährige in unterschiedlichen Funktionen die Welt kennen und berichtete unter anderem von den Olympischen Spielen 2008 in Peking und 2012 in London sowie aus der großen und kleinen Politik. Privat kehrte er im Jahr 2007 in den Rhein-Hunsrück-Kreis zurück, seit 2013 ist er Chefreporter der Rhein-Zeitung für die Region. Der leidenschaftliche Sportler nahm an zahlreichen Wettkämpfen auf unterschiedlichen Ebenen teil; bis hin zur Weltmeisterschaft im Ironman-Triathlon auf Hawaii. Volker Boch studierte Geschichte und Politik in Mainz und schrieb verschiedene Bücher. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Laubach.

Bereits letzte Woche hatten Rita Lanius-Heck (unabhängig) und Dr. Christian Klein (CDU) ihren Hut in den Ring geworfen (wir berichteten). Hier geht's zum Artikel: https://www.wochenspiegellive.de/hunsruecknahe/artikel/erste-kandidaten-zur-landratswahl-71999/

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