"Skimming"-Betrüger bleibt in Haft

Simmern. Rund 3 000 Euro erbeutete eine rumänische Bande, indem sie Geldautomaten in Simmern manipulierten. Vor dem Simmerner Amtsgericht musste sich nun ein "Gang"-Mitglied verantworten.

Ende Oktober 2011 soll Roman K. (Name geändert) zusammen mit einem anderen Täter die Bankautomaten in Simmern manipuliert haben. Sie spähten so Kontodaten von Kunden aus und plünderten anschließend deren Bankkonten vom Ausland aus (dies wird als "Skimming" bezeichnet).

Da der Angeklagte nicht vorbestraft war, sich geständig zeigte und ihm nur Beihilfe zur Tat nachgewiesen werden konnte, verurteilte ihn der Vorsitzende Richter Peter Hüttemann zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr ohne Bewährung.

Allerdings wird es dabei wohl nicht bleiben. Die Betrügereien in Simmern scheinen nur die Spitze des "Eisberges" gewesen zu sein. Denn die Staatsanwaltschaft Koblenz hat erneut Haftbefehl erlassen. Grund: Er soll weitere "Skimming"-Delikte begangen haben.

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