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Das müssen positiv Getestete und Kontaktpersonen beachten

Hunsrück/Nahe. Die aktuell massiv steigenden Corona-Infektionszahlen bedeuten für alle eine besondere Belastung und Herausforderung. Die personellen Ressourcen beim Gesundheitsamt des Rhein-Hunsrück-Kreises sind aufgrund dieser hohen Infektionszahlen derzeit nahezu erschöpft. Daher können die positiv Getesteten und Erkrankten nicht mehr zeitnah kontaktieren werden, wie die Kreisverwaltung mitteilt. Diese bittet um Verständnis und Geduld.

Nach der Absonderungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz ist folgendes Verfahren geregelt:
Positiv getestete Personen sind nach der Absonderungsverordnung Pfalz verpflichtet sich selbst in häusliche Isolierung zu begeben und selbständig Hausstandsangehörige und Kontaktpersonen zu informieren. Die Hausstandsangehörigen und Kontaktpersonen sind nach der Absonderungsverordnung ebenfalls verpflichtet, sich selbständig in Quarantäne begeben, soweit sie nicht vollständig geimpft oder genesen sind. Die Quarantäne erfolgt dann in der Regel für 14 Tage für Positive beziehungsweise 10 Tage für Hausstandsangehörige und Kontaktpersonen.

Ausführliche Antworten finden Betroffene auf der Internetseite des Landes (https://corona.rlp.de/de/themen/uebersicht-quarantaene-und-einreise/absonderung-und-quarantaeneregelungen/). Auf der Internetseite der Kreisverwaltung sind unter www.kreis-sim.de/Corona Merkblätter abrufbar: „Ich bin Corona-positiv. Was tun?“ und „Ich bin Kontaktperson zu einer Corona-infizierten Person. Was tun?“

Diese Verpflichtungen entstehen bei allen betroffenen Personen allein aus der Tatsache, dass sie Kenntnis vom eigenen positiven Testbefund erhalten bzw. für die Kontaktpersonen daraus, dass die/der positiv Getestete sie entsprechend informiert – und zwar mit sofortiger Wirkung.

Nach Beendigung der Absonderung/Quarantäne versendet das Gesundheitsamt unaufgefordert eine Bescheinigung über die zurückliegende Absonderung/Quarantäne und die Genesung.

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Kommentar von Susanne Fahrenkrog
Warum dürfen vollständig geimpfte und genesene sich weiter frei bewegen?
Sie könnten sich doch auch infiziert haben.
Ein Schnelltest ist da nicht aussagekräftig.
Ich frage deswegen, weil es in der eigenen Familie passiert ist.
Ehemann und Kind Schnelltest positiv.
Vollständig geimpfte Tochter schnelltest negativ.
Sie sollte arbeiten gehen. In einer Behinderteneinrichtung.
Nur auf Druck wurde dort auch ein pcr Test gemacht. Ergebnis " Deltavariante"
Ich verstehe den Sinn dieses Vorgehens überhaupt nicht.

AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

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Guter Wein, schlechte Manieren

Cochem. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen Urkundenfälschung der Prozess gemacht. Der Mann soll über einen polnischen Führerschein verfügt haben, ihm soll jedoch die Fahrerlaubnis am 11. Oktober 2018 entzogen worden sein. Er soll dennoch, unter anderem am 27. April 2021, mit seinem Pkw unterwegs gewesen sein. Dabei soll der Angeklagte an beiden Nummernschildern des Autos zuvor an die Stelle des amtlichen Siegels zwei runde Aufkleber mit der Aufschrift »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« geklebt haben, um im Straßenverkehr eine amtliche Zulassung vorzutäuschen und den fehlenden Versicherungsschutz zu verschleiern. Tatsächlich soll der Pkw, so die Anklageschrift, aber schon im Januar 2020 abgemeldet worden sein. Die Aufkleber »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« werden auf Weinflaschen angebracht, die bei einer Qualitätsprüfung besonders gut abgeschnitten haben. Woher der Angeklagte den Aufkleber hat oder ob er ihn eventuell von einer Flasche abgetrennt hat, geht aus der Mitteilung des Amtsgerichtes Cochem nicht hervor. Für den Prozess vor dem Amtsgericht kann sich der Angeklagte den Satz des antiken, griechischen Lyrikers Alkaios von Lesbos zu Herzen nehmen: »In vino veritas«, was auf Deutsch heißt: »Im Wein liegt die Wahrheit.« Strafrechtlich droht dem Mann laut Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe. Bericht folgt. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen…

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