Windrad-Schwertransport steckt fest

Simmern. Ein Schwertransporter mit einem Rotorblatt für den Windpark Dörrebach hat im wahrsten Sinn des Wortes "Die Kurve nicht gekriegt". Am frühen Donnerstagmorgen hatte sich der Transporter in der Abfahrt von der B50 nach Argenthal festgefahren. Die B50 war zeitweise gesperrt.

Der Transporter war einer der letzten von insgesamt 21 Schwerlastern, die in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zu den Windparks Ellern, Dörrebach und Dichtelbach unterwegs waren. Auf ihm war ein Rotorblatt für eine Windkraftanlage bei Dörrebach geladen und die passte nicht durch die Auffahrt.

An der Abfahrt von der B50 auf die L242 nach Argenthal konnte der Kurvenradius nicht passiert werden. Das erste der drei begleiteten Fahrzeuge blieb stecken.

Der Bereitschaftsdienst der Straßenmeisterei Simmern musste erst diverse Schilder, Leitpfosten und Sträucher entfernen und eine Leitplanke lösen, bevor der der 56 Meter lange und 60 Tonnen schwere Transport passieren konnte.

Bei den weiteren Zwei Schwertransporten, die noch an der Auffahrt und teilweise auf der B50 standen, musste für die Weiterfahrt die Bundesstraße 50 in Richtung Trier kurzfristig gesperrt werden, damit ein weiteres Ausholen der Fahrzeuge möglich war.

Aber damit nicht genug: Nachdem beide Lkw in die Abfahrt gefahren waren, fiel bei dem ersten Lkw die Lenkung für den Nachläufer aus, so dass der komplette Abfahrtbereich blockiert wurde. Erst gegen 10.30 Uhr konnten die beiden Fahrzeuge nach provisorischer Reparatur des defekten Fahrzeugs bis in die Ortslage Argenthal weiterfahren und die Auffahrt wieder freigegeben werden.

Der defekte Lkw verbleibt bis zur endgültigen Reparatur am Ortseingang Argenthal, der weitere Lkw wurde nach Dörrebach begleitet.

In der Nacht vom 10. auf den 11. Oktober waren insgesamt 21 Transporte zur  zu den Windparks Ellern, Dörrebach und Dichtelbach begleitet worden. Bei den drei letzten Transporten nach Dörrebach handelte es sich um Rotorblätter für Windenergieanlagen.

 

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