Gernot Schauß

Beinbrech in der Felkestadt neu aufgestellt

Bad Sobernheim. Seit elf Jahren besteht die Niederlassung des über 200 Jahre alten Bad Kreuznacher Traditionsunternehmens Beinbrech an der Westtangente in Bad Sobernheim.

Bilder
Das Foto zeigt von links nach rechts: Verbandsgemeindebürgermeister Uwe Engelmann, Stadtbürgermeister Michael Greiner, Niederlassungsleiter Enrico Reichelt, Geschäftsführer Georg Böcking. Foto: Schauß

Das Foto zeigt von links nach rechts: Verbandsgemeindebürgermeister Uwe Engelmann, Stadtbürgermeister Michael Greiner, Niederlassungsleiter Enrico Reichelt, Geschäftsführer Georg Böcking. Foto: Schauß

Nun präsentieren Niederlassungsleiter Enrico Reichelt und seine 26 Mitarbeiter ein völlig überarbeitetes Sortiment mit neuen Akzenten. Mit dem neuen Angebot will man gerade auch die Versorgungslücken schließen, die mit dem Ausfall des benachbarten Real-Marktes entstanden sind, insbesondere in den Bereichen Elektro-, Telekommunikations- und KFZ-Bedarf. Neu sind eine Ausleihstation für Bau- und Gartenmaschinen und eine Betontankstelle. Erheblich erweitert wurden Garten- und Grillabteilung. Als Baumarkt will man nicht mit der Zentrale in Bad Kreuznach mit ihrer weit größeren Auswahl konkurrieren, sondern eher als Nahversorger den alltäglichen Bedarf befriedigen. Bei der Eröffnung freute sich Stadtbürgermeister Michael Greiner über den Gewinn für die Stadt.

"Fantasialand für Männer"

Ein Baumarkt sei doch eine Art Fantasialand für Männer. Der Wunsch nach einer besseren Zufahrt könne vielleicht im Rahmen des benachbarten Edeka-Vorhabens verwirklicht werden. Verbandsbürgermeister Uwe Engelmann benutzte die Gelegenheit, Beinbrech-Geschäftsführer Georg Böcking nach Lieferengpässen und Preisentwicklungen zu fragen. Noch seien die Regale voll, meinte Böcking, aber Engpässe bei manchen Produkten gebe es durchaus. Beinbrech habe da als Stammkunde vieler Lieferanten eine gute Position. Insgesamt herrsche eine große Unsicherheit. Die Preise seien vielleicht bei manchen Produkten aus Vorsicht zu stark erhöht worden und könnten auch wieder fallen. Aber gerade bei Produkten, deren Herstellung mit einem großen Energieaufwand verbunden sei, wie Dämmmaterial, sei eine Preiserhöhung unvermeidlich, erst recht wenn das Erdgas aus Russland ganz ausbleibe. Es gebe auch einen erheblichen Rückstand an energiegerechten Sanierungen und Neubauten um die Klimaziele zu erreichen und Energie zu sparen, der sich preistreibend auswirke.