Klaus Desinger

Mitten in Kirner Innenstadt: Schwer verletztes Schwein erschossen

Kirn. Ein großes, ausgebüxtes Hausschwein sorgte in der Kirner Innenstadt gewaltig für Aufsehen.

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Ein randalierendes Schwein wurde in Kirn erschossen.

Ein randalierendes Schwein wurde in Kirn erschossen.

Foto: Sebastian Schmitt

Gegen 7 Uhr meldeten am Freitag mehrere Zeugen auf der Kallenfelser Straße, zwischen Rewe und der Kirner Brauerei, ein randalierendes Schwein. Dieses ist wohl von dem Anhänger seines Beistzers gefallen. Die Polizei sperrte die Straße mit Hilfe ihres Streifenwagens ab. "Wie im Actionfilm heute Morgen, Straße gesperrt, zwei Autos vor uns, wir drehen über den Rewe-Parkplatz und als wir gerade aus dem Sichtfeld waren, fallen zwei Schüsse. Erstmal seltsame Szene, wenn man nicht weiß, was da abgeht", beschreibt Augenzeugin Cathrin Endres von der Stadtverwaltung das Geschehen auf dem Weg zu ihrer Arbeit. Auch die Rewe-Mitarbeiter um Tobias Lanz, die gerade an der Warenannahme waren, jagte das ganze einen Schreck ein. "Als zu der gesperrten Straße und dem Blaulicht Schüsse fielen, sind wir mit allen Mitarbeiten dann doch lieber ins Gebäude", so Lanz. Die Polizei erlöste das schwer verletzte Tier und sicherte so auch den Hauptschulweg für Gymnasium, Realschule und Grundschule. Das Kirner Bauhofsteam um Gerd Frey bemühte sich, das Tier so schnell wie möglich zu bergen, um den Schulkinder den Anblick zu ersparen. Jagdpächter Manfred Kuhn schätzt das Gewicht des männlichen Schweines auf  80 - 100 Kilo, es könnte sogar längere Zeit in freier Wildbahn gelebt haben.


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