Abenteuer Karriere

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Alles Azubi 1/2020

 

 Trier, im Dezember 2019

 

 

Hilfe, wenn`s in der Ausbildung mal schwierig wird

 

Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) unterstützen bei Problemen während der Lehre.

Eine wichtige Etappe auf dem Weg in eine erfolgreiche Zukunft ist eine Ausbildung. Deshalb ist es ein Grund zum Feiern, wenn junge Erwachsene einen Ausbildungsvertrag in der Tasche haben und der erste Tag als Azubi in greifbare Nähe rückt. Nicht selten weicht der berechtigten Vorfreude jedoch die Ernüchterung, wenn die Ausbildung anspruchsvoller ist als erwartet oder sich die guten Noten in der Berufsschule einfach nicht einstellen wollen. „Der Schritt von der Schule in die betriebliche Ausbildung ist groß und für die meisten Jugendlichen mit vielen Veränderungen verbunden“, erklärt Berufsberaterin Katja Schildmann. „Sie finden sich nun in der Arbeitswelt der Erwachsenen wieder, haben mit erfahrenen Kollegen zu tun und müssen sich an neue Unterrichtsfächer in der Berufsschule gewöhnen. Das klappt nicht immer reibungslos.“

 

Junge Leute sollten jedoch bei Problemen während der Ausbildung – egal ob sie direkt zu Beginn der Lehre auftreten oder erst zu einem späteren Zeitpunkt – nicht sofort das Handtuch werfen. Auf dem Weg zum erfolgreichen Berufsabschluss unterstützen die ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) der Agentur für Arbeit. Ein spezieller Unterricht zusätzlich zur Berufsschule hilft dabei, Sprach- und Bildungsdefizite abzubauen und theoretische oder praktische Inhalte besser zu erlernen. Durch eine sozialpädagogische Begleitung können auch Schwierigkeiten im Betrieb oder im sozialen Umfeld bewältigt werden. Das bringt nicht nur den Firmennachwuchs, sondern auch die Unternehmen weiter. Die ausbildungsbegleitenden Hilfen sind für Auszubildende und deren Lehrbetriebe kostenfrei – aber sicher nicht umsonst!

Weitere Informationen gibt es bei der Berufsberatung unter 0800 4 5555 00 oder www.arbeitsagentur.de/trier.