Lebensmittelvielfalt an jedem Arbeitstag

Job mit guter Perspektive: Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk

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Sie machen den Genusszu ihrem Geschäft: Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk bieten ihren Kunden das sprichwörtliche „täglich‘ Fleisch und Brot“ an … aber noch viel mehr. Eigentlich sind es drei Berufe, die sich unter diesem Begriff zusammenfinden. Die Fachrichtungen Fleischerei, Bäckerei und Konditorei sind eigene Ausbildungsgänge, die aber in vielerlei Hinsicht ähnlich aufgebaut sind und im Berufsalltag etliche Parallelen aufweisen.

Wer sich für diesen Beruf entscheidet, kann also auch seinem eigenen Geschmack folgen – in mehr als einer Hinsicht. Es dreht sich bei diesen Tätigkeiten auch um die Lebensmittelgrundversorgung der Bürger, aber immer weitere Aufgaben kommen hinzu. Neben dem bereits erwähnten Genussgedanken spielen zunehmend auch Kenntnisse der Ernährungswissenschaft, über Allergene und sogar über Landwirtschaft eine Rolle. Denn viele Menschen legen Wert auf eine gesunde und umweltbewusste Ernährung. Deshalb möchten sie beim Metzger wissen, woher das Fleisch kommt, oder fragen den Bäcker, aus welchen Zutaten das Brot besteht. Die richtige Antwort haben Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk parat. Sie beraten die Kunden, wenn diese Fragen zu den Produkten haben. Zu ihren Aufgaben gehören außerdem das Entgegennehmen der Bestellungen und das Verkaufen der Nahrungsmittel. Ab und zu stellen sie selbst kleine Gerichte her.

Klassischer Ausbildungsberuf

Praxis und Schulunterricht ergänzen sich

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Der Weg zum Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk ist klar vorgezeichnet: Es ist ein in Deutschland nach dem Berufsbildungsgesetz anerkannter Ausbildungsberuf mit einer Ausbildungsdauer von drei Jahren.

Diese verläuft als duale Ausbildung. Dabei lernen die Azubis an zwei verschiedenen Orten: Berufsschule und Ausbildungsbetrieb. Dieses System sichert eine Verknüpfung von theoretischen und praktischen Inhalten, denn das gelernte Wissen wird direkt in der Praxis eingesetzt.

Es existieren die drei Fachrichtungen Fleischerei, Bäckerei sowie Konditorei. Im zweiten Ausbildungsjahr müssen angehende Fachverkäufer sich für einen Bereich spezialisieren.

Arbeitsorte sind Betriebe des Lebensmittelhandwerks, je nach gewählter Fachrichtung, sowie entsprechende Abteilungen großer Supermärkte. Auch die Gastronomie bietet Arbeitsplätze.

Rein rechtlich gibt es keine schulischen Voraussetzungen für den Beruf Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk. In der Vergangenheit hatten über zwei Drittel der Azubis den Hauptschulabschluss, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhoben hat. Etwa ein Viertel der Ausbildungsanfänger wurde mit Realschulabschluss, ein kleiner Prozentsatz ohne Schulabschluss eingestellt.

Detaillierte Informationen zu den Ausbildungsberufen und zu den Tarifen findest du beispielsweise auch im Internet unter www.fleischerberufe.de und www.back-dir-deine-zukunft.de

 

Hilfestellung gibt dir u.a. gerne die Handwerkskammer Trier als auch die Bäcker- und Fleischer-Innung Trier-Saarburg.