Job für Durchblicker

Im Fenster- und Türenbau ist Genauigkeit gefragt

Neue Fenster bedeuten mehr als klare Sicht: Sie sind wichtig für die Energieeffizienz jedes Hauses.

ikonoklast_hhV/fotolia.com

Es ist ein Beruf, der handwerkliches Geschick mit Service am Kunden verbindet, der Teil des Bauhandwerks ist und ständig mit neuen technischen Entwicklungen – Stichwort:

Dämmung und Energieeffizienz – Schritt halten muss. Glaser/innen der Fachrichtung Fensterund Glasfassadenbau stellen Fenster-, Türen- und Fassadenkonstruktionen aus Flachglas her. Sie fertigen entsprechende Rahmen an, setzen die vorbereiteten Glasscheiben ein und montieren die Bauteile. Sie errichten Wintergärten und Glasvorbauten aller Art und verwenden je nach Zweck Wärmeschutz-, Schallschutz- und andere Gläser. Dabei schneiden sie das Glas in passende Segmente und stellen Rahmenteile aus Holz, Aluminium oder Kunststoff her, in die sie die Glasscheiben einfügen. Sie übernehmen Glasreparaturen, etwa bei Hagelschäden und bei der Restaurierung von denkmalgeschützten Häusern. Glaser/in der Fachrichtung Fenster- und Glasfassadenbau ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk.

Gute Aussichten

Fenster und Türen schaffen Wohnqualität

Von drinnen nach draußen – und wieder zurück:
Fenster und Türen sind die Schnittstelle zwischen Wohnraum und Umwelt. Es macht Freude, aus dem Fenster zu schauen oder durch die Tür auf die Terrasse zu treten. Ohne Fenster und Türen wäre der Wohnraum dunkel und kaum von einer Höhle zu unterscheiden. Seit Jahrtausenden entwickeln sich diese unabdingbaren Bestandteile jedes Hauses immer weiter. Es lohnt sich deshalb, die Entwicklung zu verfolgen und auch an den Austausch alter Fenster und Türen zu denken. Der nächste Winter kommt bestimmt und dann rächen sich alte Fenster mit schlechter Dämmung und undichten Fugen mit hohen Heizkosten – und das auf Kosten der Umwelt.

Ganz nebenbei wird die eigene Wohnung ungemütlich, weil es in der Nähe der Fenster kühl und zugig ist. „Es ist sinnvoll, an die Wärmedämmung seiner vier Wände zu denken“, so der Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), Ulrich Tschorn. „Ein wichtiges Qualitätskriterium im Zusammenhang mit der Wärmedämmung ist der so genannte UW Wert. Das ‚W‘ steht dabei für ‚Window‘, also ‚Fenster‘. Je kleiner dieser UW Wert ist, desto besser ist die Dämmung von Fenstern und Türen“, so der VFF Geschäftsführer.

Tipp: Wer sich zuerst um Fenster und Fassade kümmert, kann danach die alte Heizungsanlage in der Leistung erheblich herunterfahren oder eine neue, effiziente Heiztechnik einbauen. Das spart in Zukunft sehr viel Geld.