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Jutta Kruft

Prinzenempfang der HwK Koblenz

Zum Prinzenempfang der Handwerkskammer Koblenz kamen am Tag vor Schwerdonnerstag mehr als 500 Gäste aus dem Karneval, dem Handwerk, der Politik und Wirtschaft, um gemeinsam in die närrische Woche zu starten.

Zum Prinzenempfang der Handwerkskammer Koblenz kamen am Tag vor Schwerdonnerstag mehr als 500 Gäste aus dem Karneval, dem Handwerk, der Politik und Wirtschaft, um gemeinsam in die närrische Woche zu starten.

Bild: Michael Jordan

Mayen-Koblenz. Mehr als 500 Teilnehmer feierten ausgelassen mit beim traditionellen Prinzenempfang der Handwerkskammer (HwK) Koblenz – ein neuer Besucherrekord, wie das Organisationskomitee der beliebten Veranstaltung mitteilte. Pünktlich ab 11.11 Uhr verwandelte sich das Atrium des Zentrums für Ernährung und Gesundheit (ZEG) in einen närrischen Hexenkessel. HwK-Präsident Kurt Krautscheid taufte das Gebäude daher spontan um in „Zentrum für Ernährung und Gesundheit und für Fröhlichkeit“. Die Gäste aus dem Karneval, dem Handwerk, der Politik und Wirtschaft genossen den Prinzenempfang, der als Garant für Stunden ausgelassener Fröhlichkeit gilt. Unter anderem die Koblenzer Bürgermeisterin sowie Ehrenhandwerksmeisterin Ulrike Mohrs und das Koblenzer Original Manfred Gniffke setzten mit Hunderten Narren das Kommando eines Kinderprinzen auf der Stelle um: „Flugmodus aus – Karneval an!“
Andreas Münch, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Koblenzer Karneval (AAK), führte zusammen mit Kurt Krautscheid höchst amüsant durch das Programm und verlieh sowohl an Krautscheid wie auch an HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich Sonderorden als Dank dafür, dass die HwK zum 200-Jahr-Jubiläum der AKK einen übergroßen OLAU-Schriftzug hergestellt hatte. Der ist seit Monaten in Koblenz an verschiedenen Standorten zu sehen und wird während des Rosenmontagszugs neben dem Schängelbrunnen stehen.
Insgesamt waren 61 Garden und stolze 25 Tollitätenpaare aus dem gesamten Kammerbezirk am Tag vor Schwerdonnerstag mit ihrem farbenfrohen und bestens gelaunten Hofstaat angereist. Sie präsentierten Tänze oder Reden und tauschten Orden aus. „Olé, olé – Fiesta hier am Rhein“, wie es die Lahnsteiner Tollitäten forderten, gab es zur Genüge und auch das Lob fürs heimische Handwerk kam nicht zu kurz – nicht nur, weil es ohne Handwerk keinen Umzugswagen für die Karnevalsumzüge und keine Berliner gäbe. Vielmehr feiern die HwK und ihre Gäste das gute Miteinander zu jeder Jahreszeit, denn „was uns verbindet ist, dass Handwerk und Karneval beide von Tradition und Leidenschaft geprägt sind!“, wie der Kowelenzer Karnevalsprinz unterstrich. Dass außerdem beide offen für Integration sind, war ebenfalls offensichtlich, denn es gab ein unablässiges Wechseln und Üben der regionalen Schlachtrufe von „Olau“ bis „Alaaf“. Gemeinsam genoss die bunte Narrenschar so bei Live-Musik, Auftritten der „Schängelmaries“, Tanz und Leckereien vom Buffet des HwK-Mensateams bis in den Nachmittag einen gelungenen Start in die tollen Tage. Und für die wünschte Kurt Krautscheid allen Gästen zum Abschluss: „Nehmt die schönen Stunden mit!“

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