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Nora Feldhaus

Gemeinsam dem Fachkräftemangel begegnen

Trier/Region. Am Dienstag, 03. April, fand die regionale Pflegekonferenz statt und stieß auf große Resonanz.

Die Bürgermeisterin der Stadt Trier, Elvira Garbes, begrüßte die rund 90 Teilnehmenden der regionalen Pflegekonferenz.

Die Bürgermeisterin der Stadt Trier, Elvira Garbes, begrüßte die rund 90 Teilnehmenden der regionalen Pflegekonferenz.

Bild: Kreisverwaltung

Nach drei Jahren pandemiebedingter Einschränkungen fand die regionale Pflegekonferenz des Landkreises Trier-Saarburg und der Stadt Trier dieses Jahr wieder in Präsenz statt. Rund 90 Teilnehmende aus unterschiedlichen Bereichen im Umfeld der Pflege trafen sich in der Europäischen Rechtsakademie in Trier, wo der neuste Datenreport zur Pflegestruktur in Stadt und Kreis vorgestellt und über die komplexen Herausforderungen in diesem Bereich diskutiert wurde.

Begrüßung durch die Bürgermeisterin Elvira Garbes

„Wir sind eine alternde Gesellschaft“, sagte Elvira Garbes, Bürgermeisterin der Stadt Trier, bei der Begrüßung der Gäste. „Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sowie des Fachkräftemangels ist der gemeinsame Austausch äußerst wichtig und es freut mich, dass so viele Beteiligte den Weg hierher gefunden haben.“

Präventivangebot „Gemeindeschwesterplus“

Nach der Begrüßung wurde über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich der Pflegestrukturplanung des Landkreises und der Stadt berichtet. Angela Veneziano stellte stellvertretend für die anderen Gemeindeschwesternplus, das Landesprogramm vor. Bei „Gemeindeschwesterplus“ handelt es sich um ein präventiv beratendes Angebot für Menschen, die über 75 Jahre alt aber noch nicht pflegebedürftig sind. Auch die Pflegestützpunkte, welche wohnortnahe Anlaufpunkte für pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige sind, berichteten von ihrer Arbeit.

Vorstellung von Fakten und Zahlen zur Pflegestruktur

Anschließend stand das Schwerpunktthema der Konferenz auf der Tagesordnung: die Vorstellung der Daten zur Pflegestruktur im Landkreis und der Stadt. Die vorgestellten Fakten deckten sich mit den Erfahrungen, von denen die Referentinnen zuvor berichtet haben - sei es die steigende Anzahl der Pflegebedürftigen, das Ausbleiben von nachrückenden Fachkräften oder fehlende Angebote zur Unterstützung im Alltag. Joachim Christmann, Geschäftsbereichsleiter Jugend und Soziales vom Landkreis, verwies auf die Wichtigkeit des Pflegeberichts und betonte, dass die Verständigung auf die Daten eine wichtige Grundlage für den weiteren Austausch und die Planung bilde.

Austausch in Workshops

Nach den Präsentationen waren die Teilnehmenden selbst gefragt. Am Nachmittag wurde auf Basis der Datenlage in vier moderierten Workshops verschiedene Handlungsfelder besprochen. Dort ging es unter anderem um die Gewinnung sowie Sicherung von Arbeitskräften in der Pflege, die Stärkung der häuslichen Versorgung und sozialräumlichen Strukturen sowie überörtliche Themen und Rahmenbedingungen. Die Ergebnisse der Workshops wurden abschließend präsentiert und sollen als Grundlage für die Weiterarbeit genutzt werden.

Bei Rückfragen: Kreisverwaltung Trier-Saarburg-Pressestelle- Willy-Brandt-Platz 1, 54290 Trier, Tel: (0651) 715-240 oder -406 Fax: (0651) 715-365, E-Mail: presse@trier-saarburg.de, Internet: www.trier-saarburg.de


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