11,5 Millionen Euro für Gigabit-Ausbau

Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz hat dem Landkreis Mayen-Koblenz eine Zuwendung über rund 11,5 Millionen Euro an Landesmitteln zum Breitbandausbau gewährt.
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Für den kreisweiten Ausbau der Breitband-Infrastruktur hat das Land in der Vergangenheit bereits Fördermittel in Höhe von rund 514.500 Euro bereitgestellt. Die Fördergelder werden durch Bundes- und kommunale Mittel verstärkt. "Gemeinsam mit dem Land geht der Landkreis seinen eingeschlagenen Weg konsequent weiter. Mit den jetzt bereitgestellten Fördermitteln sollen rund 400 Haushalte, mehr als 40 Schulen und vier Krankenhäuser zuverlässig mit Bandbreiten von 1 Gbit/s versorgt werden. Darüber hinaus werden rund 1.500 gewerbliche Adressen mit Glasfaser angebunden", so Innenminister Lewentz. Der Minister wies in diesem Zusammenhang darauf hin, wie wichtig die Verfügbarkeit hoher Bandbreiten ist: "Wir erleben derzeit täglich und quer durch alle Lebensbereiche, wie wichtig die Verfügbarkeit hoher Bandbreiten ist. Ob eLearning, Home-Office oder digitale ärztliche Sprechstunden, die Digitalisierung erfährt aktuell einen Schub. Die heutigen Mittel für die Netze von morgen sind Investition in die Zukunftsfähigkeit unserer Dörfer, Städte und Landkreise." Nach den derzeit verfügbaren Breitbandverfügbarkeitszahlen des Bundes (Stand Mitte 2019) können rund 88 Prozent aller Haushalte im Land auf Bandbreiten von mindestens 50 Mbit/s und 38,7 Prozent der Haushalte im Land sogar auf Bandbreiten von mindestens 1 Gbit/s zugreifen. Damit lag das Land über dem Bundesdurchschnitt. Der Wert der Gigabit-Verfügbarkeit konnte alleine von Anfang 2019 bis Mitte 2019 um 25,9 Prozentpunkte gesteigert werden. Symbolfoto: Archivwww.mdi.rlp.de