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Alternative Wohnform

Zum Thema "Bewohnergenossenschaften" bietet die Volksbank RheinAhrEifel eine Informationsveranstaltung am Mittwoch, 16. Mai, 18.30 Uhr, in Mayen an.
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In Rheinland-Pfalz sollen mehr Bewohnergenossenschaften entstehen. Denn diese bieten sowohl in einem angespannten Wohnungsmarkt als auch im ländlichen Raum einen sicheren, bezahlbaren und qualitativ hochwertigen Wohnraum. Zugleich sind sie eine solide rechtliche und finanzielle Basis für neue Wohnformen wie Mehrgenerationenwohnen oder die Kombination aus Arbeiten und Wohnen, die zunehmend gefragt sind. Das Land Rheinland-Pfalz und die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) unterstützen gemeinschaftliche Wohnprojekte und sind verlässliche Partner für Bewohnergenossenschaften.   Am Mittwoch, 16. Mai, informieren das Zentrum Baukultur Rheinland-Pfalz und die ISB über die Vorteile des genossenschaftlichen Bauens und stellen das Förderangebot des Landes vor. Zur Begrüßung sprechen Elmar Schmitz, Vorstandsvorsitzender der Volksbank RheinAhrEifel eG, und Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes der ISB. Die rheinland-pfälzische Bau- und Finanzministerin Doris Ahnen wird in das Thema einführen – die Genossenschaftsidee kommt ursprünglich aus Rheinland-Pfalz.  Foto: Voba
 
Prof. Dr. Annette Spellerberg von der TU Kaiserslautern präsentiert in ihrer Studie zum Thema „Erfolgsfaktoren im Entstehungsprozess von Wohnungsgenossenschaften“ Chancen und Hemmnisse für die Verbreitung des Genossenschaftsmodells in Rheinland-Pfalz. Im Anschluss informiert Folker Gratz, Bereichsleiter Kundenbetreuung und -beratung bei der ISB, über das Förderangebot des Landes für Bewohnergenossenschaften. 
Wie ein Wohnprojekt als Bewohnergenossenschaft realisiert werden kann, erläutert der Ortsbürgermeister von Gillenfeld, Karl-Heinz Schlifter am Beispiel der genossenschaftlichen Generationenwohnanlage „Florinshof am Pulvermaar“. Auf einer Baulücke im gewachsenen Ortskern von Gillenfeld entstehen barrierefreie Wohnungen für Ein- und Zweipersonenhaushalte, eine betreute Wohngruppe sowie Gemeinschaftsräume und eine gewerbliche Einheit. Das Projekt ging aus der Initiative „Mehr Mitte, bitte! Ein Wettbewerb für Wohnen und Leben in ländlichen Ortskernen“ hervor, die vom Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Finanzministerium, gemeinsam mit dem Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz und der Architektenkammer Rheinland-Pfalz ins Leben gerufen worden war.  Die Veranstaltung richtet sich an Kommunen, Verbände, Wohnungsgenossenschaften und vor allem an Menschen, die sich für das genossenschaftliche Wohnen interessieren oder sich in Baugemeinschaften und Wohnprojekten bereits zusammengefunden haben.