Stefan Pauly

Artenschutz und Wirtschaft

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Landrat Dr. Alexander Saftig, Mitarbeiter der Kreisverwaltung, Vertreter der VG Rhein-Mosel, der Gemeinde Kobern-Gondorf sowie der Ökostiftung Untermosel besichtigteten die Ausgleichsmaßnahmen für den Industriepark A61.

Landrat Dr. Alexander Saftig, Mitarbeiter der Kreisverwaltung, Vertreter der VG Rhein-Mosel, der Gemeinde Kobern-Gondorf sowie der Ökostiftung Untermosel besichtigteten die Ausgleichsmaßnahmen für den Industriepark A61.

Foto: Kreisverwaltung MYK

Kobern-Gondorf. Knapp 90 Hektar ist der Industriepark am Autobahnkreuz A61/A48 groß. 14 Unternehmen mit insgesamt mehr als 4.000 Arbeitsplätzen haben sich dort in den vergangenen zwölf Jahren angesiedelt.Alle Flächen wurden vermarktet. Gleichzeitig wurde bei der Realisierung des Großprojektes auch der Schutz von Flora und Fauna in den Fokus gerückt.

Durch die Bebauung des Industrieparks waren 26 Brutpaare der Feldlerche abgewandert. Um dies zu kompensieren, werden am Rosenberg bei Wolken Maßnahmen durchgeführt. Für weiteren Ausgleich sorgen Flächen der Ökostiftung Untermosel an den Moselhängen im Bereich Niederburg, Rosenberg, Nothbachtal und Kerberbachtal. Seit 2015 wurden dort zahlreiche Maßnahmen durchgeführt, um die teils stark zugewachsenen Flächen freizustellen und so zahlreichen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum zu bieten. Dazu zählen unter anderem der Segelfalter, der Schachbrettfalter, Reptilien wie die Schlingnatter sowie mehrere Orchideenarten.

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