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Bischof auf Pilgerweg für Klimagerechtigkeit

Mit jedem Schritt tragen die Pilger des ökumenischen Pilgerwegs für Klimagerechtigkeit ihre politische Botschaft ein Stückchen näher nach Paris, zur UN-Klimakonferenz Ende November. "Geht doch!" steht auf dem Plakat, das die Gruppe mit sich trägt und das zeigen soll: Klimaschutz ist möglich und muss vorangetrieben werden.
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Der Weg von Flensburg nach Paris führt derzeit in mehreren Tagesetappen auch durch das Bistum Trier. Bischof Stefan Ackermann unterstützt die Aktion und ist auf der Tagesetappe von Mendig nach Münstermaifeld ein Stück mitgepilgert. "Als Kirche engagieren wir uns im Bereich Klimaschutz, weil das ein ganz ,urchristlicher' Auftrag ist, die Schöpfung zu bewahren", sagte Ackermann auf dem Weg von Polch nach Münstermaifeld. Ackermann hatte kürzlich in Bonn vor dem Klimasekretariat der Vereinten Nationen (UN) während einer Andacht erklärt, es sei „"Fünf vor Zwölf" und damit an der Zeit für die Regierungen, zu Gunsten der nächsten Generationen und der Armen zu handeln. Die Pilger auf dem ökumenischen Pilgerweg setzten hier ein wichtiges Zeichen. "Sie nehmen den Appell mit nach Paris zur UN-Klimakonferenz", so Ackermann. Von dem Gipfel erwarte er sich ein "ambitioniertes Abkommen", das nicht nur große Ziele formuliere, sondern diese auch überprüfbar mache. Foto: privatwww.bistum-trier.de


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