thi

Die seltensten Pokémon am WochenSpiegel fangen

Spielehype erobert die Eifel – Polizei warnt vor Gefahren im Straßenverkehr
Bilder

Die Spiele-App „Pokémon Go“ ist in aller Munde: Spieler laufen mit ihren Smartphones durch die Straßen und jagen so viele kleine Monster wie möglich. An der WochenSpiegel Geschäftsstelle in Mayen werden sie dabei ab sofort auf besonders seltene Monster stoßen.

Das Pokémon-Fieber ist in der Eifel angekommen: Auf Straßen, Plätzen, Einkaufspassagen sowie in Parks und Wäldern irren Pokémon-Jäger mit gezückten Smartphones umher. Denn anders als bei Computer- oder Konsolenspielen müssen Nutzer der App raus ins Freie, um Erfolge bei dem Spiel feiern zu können. Die App erfasst das GPS-Signal der Nutzer, registriert dabei deren Bewegungen und den aktuellen Aufenthaltsort. Bewegen sich die Spieler viel und laufen zum Beispiel an Sehenswürdigkeiten vorbei, haben sie dann die Chance die kleinen niedlichen Monster zu fangen. Diese können sie dann entwickeln und stärker machen, um sich im „Arenakampf“ mit anderen Pokémon-Jägern zu messen. Ein Highlight ist dabei die virtuelle Realität des Spiels: Die App greift auf die Kamera zu und erzeugt einen „realen“ Hintergrund auf dem die Pokémons erscheinen (siehe Foto). Bei der Pokémon-Jagd kommt es dabei immer wieder zu kuriosen Zwischenfällen. In den U.S.A. hat eine 19-jährige Frau bei ihrer Suche nach einem Taschenmonster in einem Fluss im US-Staat Wyoming eine Leiche entdeckt. Und auch in Rheinland-Pfalz trudeln immer mehr Pokémon-Meldungen ein. So ging den Beamten der Polizei Trier ein per Haftbefehl gesuchter 18-Jähriger ins Netz, als er gerade auf Monsterjagd war. Der junge Mann suchte am Donnerstag gemeinsam mit einem Freund nach den virtuellen Monstern, als eine Streife das Duo abfing. Allerdings birgt die App auch Gefahren, vor der immer mehr Experten warnen. Gerade im Straßenverkehr kommt es zu Zwischenfällen, weil App-Nutzer ihre Blicke aufs Smartphone richten, statt auf den Verkehr. „Vergessen Sie während der Jagd nach den virtuellen Wesen mit ihrer Handy-Kamera nicht das, was um Sie herum geschieht. Achten Sie besonders auf den Straßenverkehr, denn hier kann es schnell gefährlich werden“, heißt es in einer Meldung der Koblenzer Polizei. Auch die WochenSpiegel-Redaktion hat sich vom Pokémon-Hype infizieren lassen und bietet einen besonderen Service für alle Jäger. Wir haben im Pokémon-Store so genannte „Lockmodule“ eingekauft und werden alle zwei Stunden ein Modul aktivieren. Dadurch werden seltene Pokémon angelockt, „alle Spieler in der Nähe profitieren davon“, heißt es im Pokémon-Shop. Also bei der Monsterjagd die WochenSpiegel-Geschäftsstelle ansteuern! Foto: Seydel / Thielen


Meistgelesen