Gedenken an den 2. Januar 1945

Am 2. Januar 1945 ist Mayen bei Bombenangriffen der Alliierten fast vollständig zerstört worden. Im Rahmen einer coronabedingt kleinen Veranstaltung wurde den Opfern in der Heilig-Geist-Kapelle gedacht.
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Von links: Bürgermeister Bernhard Mauel, Rolf Keuser, Heinz Schäfer, Pfarrerin Metje Steinau und Pfarrer Thomas Corsten.

Von links: Bürgermeister Bernhard Mauel, Rolf Keuser, Heinz Schäfer, Pfarrerin Metje Steinau und Pfarrer Thomas Corsten.

In Vertretung von Oberbürgermeister Dirk Meid begrüßte Bürgermeister Bernhard Mauel Pfarrerin Metje Steinau, Pfarrer Thomas Corsten sowie die Vertreter der St. Matthias-Bruderschaft, Brudermeister Rolf Keuser und Ehrenbrudermeister Heinz Schäfer. "Ich bin sicher, dass viele Menschen der Geschehnisse vor fast 80 Jahren mit uns gemeinsam gedenken wollten. Da dies auch 2022 nicht möglich ist, stehen wir heute stellvertretend für alle, die gegen das Vergessen eintreten", so Bürgermeister Mauel. Fast 400 Menschen, nahezu ausschließlich aus der Zivilbevölkerung, verloren bei diesem schwersten Luftangriff im Zweiten Weltkrieg auf Mayen das Leben. "Nicht zu vergessen die unzähligen verletzten und verstörten Menschen, für die das Leben in einer für tot erklärten Stadt eigentlich nicht mehr möglich war. Wir gedenken heute dieser Ereignisse und sehen dies gleichzeitig als Mahnung für die Zukunft, dass so etwas in Europa, ja in der gesamten Welt nicht mehr passieren darf. Über den Tag hinaus müssen wir das Gedenken nach außen tragen", so Bürgermeister Mauel. Pfarrer.  Foto: Anja Steffens / Stadt Mayenwww.mayen.dewww.gavmayen.de