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Im "Löwenkarree" soll es bald losgehen

Im Herbst soll in Mayen der Bau eines neuen innerstädtischen Wohnquartiers starten.
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Dort wo einst das Mayener Pils gebraut wurde, will die "Löwenkarree GbR" sechs Mehrfamilienhäuser mit einer Wohnfläche von rund 3.000 Quadratmetern bauen. Die 47 Wohnungen – zwischen 47 und 126 Quadratmer groß – sollen sowohl verkauft als auch vermietet werden. Nach dem Abriss der ehemaligen Brauereigebäude im März hat sich nach außen wenig getan – im Hintergrund liefen aber unter anderem die Planungen für die Erschließung und den Brandschutz auf Hochtouren. "Letztlich ging es noch um ein Gebäude, das in Fremdbesitz war. Das konnten wir Anfang Juli kaufen, sodass wir unsere Pläne anpassen konnten", erklärt Rudi Nick. Der an der "Löwenkarree GbR" beteiligte Immobilienkaufmann, der für das Projekt verantwortlich zeichnet, hat sogleich den angepassten Bauantrag für die Stellplatzanlage und die Tiefgarage eingereicht. "Der Abriss des jetzt gekauften Gebäudes wird sich wohl verzögern, da unser GbR-Partner mit den Baumaschinen im Katastrophengebiet an der Ahr im Einsatz ist. Grundsätzlich könnten wir nach Eingang der Genehmigung aber sehr zeitnah starten. Die erforderlichen Umplanungen bezüglich der Stellplätze und der Brandschutzanforderungen haben wir eingearbeitet. Wir stehen sozusagen in den Startlöchern", berichtet Rudi Nick. Für den erfahrenen Immobilienkaufmann, der sein Unternehmen seit 25 Jahren führt, ist die Bebauung des innerstädtischen Filetstücks eine besonders reizvolle Aufgabe. "Es wird ein sehr attraktives, innerstädtisches Wohnquartier. An den Straßenzügen Im Preul und Neustraße entstehen viergeschossige Gebäude und entlang der Bäckerstraße – analog zur sonstigen Bebauung – dreigeschossige. Zudem wird es eine Tiefgarage mit 45 Stellplätzen geben, die eine separate Ein- und eine separate Ausfahrt im Preul haben wird. Oberirdisch wird es noch vier Stellplätze geben. Heizungstechnisch werden wir das Quartier an die Fernwärme anschließen", umreisst Nick einige Parameter des "Löwenkarrees". Und wie hat sich die Nachfrage nach den Wohnungen entwickelt? "Nachdem wir Anfang des Jahres mit unseren Plänen an die Öffentlichkeit gegangen sind, ist die Nachfrage kontinuierlich auf hohem Niveau. Das gilt sowohl für den Bereich Miet- als auch Eigentumswohnungen", ist Rudi Nick optimistisch. Im Bereich Neustraße sind 16 Mietwohnungen geplant. "Hier bieten wir gerne auch langfristige Mietverträge an. Kontinuität ist für die Nutzung einer Immobilie sicher nicht das schlechteste Modell", setzt Nick auf den Werterhalt für Investoren, Käufer und Mieter. Eine Ausrichtung, der er in den vergangenen 25 Jahren Selbstständigkeit treu geblieben sei und die sich bewährt habe.  Fotos: Pauly/privat