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Prinzessin hat Herz am rechten Fleck

Bei der feierlichen Proklamation von Prinzessin Heike I. präsentierte der närrische Hofstaat sich selbst und sein Motto für die kommende Session. Damit ist der eigentliche Startschuss für die karnevalistische Zeit mit ihren Bällen und Umzügen gefallen.
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Unter dem Sessionsmotto »Mir han os Herz am richtije Fleck, mir fairen Faasenaacht be jeck!« möchte Prinzessin Heike I. die Narren in Mayen einen. Sie ist die erste alleinherrschende Prinzessin während des 123-jährigen Bestehens der Mayener Karnevalsgesellschaft »Alte Große«. Ihr zur Seite stehen ihre Pagen Kathrin und Jenny sowie ihr Hofnarr Thorsten und ihr Mundschenk Stefan. Seinen Anfang fand der erste Sonntag des Jahres mit der Verleihung des städtischen Verdienstordens. Dieser wurde durch Oberbürgermeister Treis an den »Alte Große«-Präsident Christoph Schwab und an Anja Steffens verliehen. Nach dieser Feierlichkeit stand der große Proklamationsumzug durch die Mayener Innenstadt an. Es beteiligten sich der »Fanfarenzug Grün-Weiß« Mayen, der »Banausenzug Grün-Weiss« Kürrenberg, der Spielmannszug sowie der Musikzug der Feuerwehr Mayen. Vom Brückentor aus zogen die Karnevalisten zum Alten Rathaus am Marktplatz, um dort ihre Tollität abzuholen und zu ihrer Proklamation ins Rathaus Rosengasse zu bringen. Neben eingesessenen Mayener Narren fanden sich auch viele Gäste aus umliegenden Ortschaften und den Stadtteilen auf dem Marktplatz zum Generalappell ein, um einen Blick auf die angehende Karnevalshoheit zu erhaschen. Im Rathaus Rosengasse hatte Oberbürgermeister Treis die Ehre, Prinzessin Heike I. offiziell in ihr Amt zu erheben. Die Weichen für den Ansturm auf das Alte Rathaus an Weiberfastnacht wurden bereits gestellt, Oberbürgermeister Treis kündigte aber an, es der Prinzessin nicht so leicht machen zu wollen. Während der offiziellen Ordensübergabe gingen aber sowohl der Oberbürgermeister als auch der Präsident der »Alten Großen« vor der Tollität »in die Knie«. Prinzessin Heike I. kommentierte das mit: »Die beiden liegen mir eben zu Füßen!« Fotos: Seydel/von der Heiden